l

Digital
Neuigkeiten aus der digitalen Welt

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Irres Youtube-Video: Singender Kim Dotcom legt sich mit Obama an

Kim Schmitz während einer Anhörung vor Gericht in Auckland.
Kim Schmitz während einer Anhörung vor Gericht in Auckland.
Foto: dpa
Wellington –  

Kim Dotcom ist oben auf. Nachdem der deutsche Gründer der inzwischen gesperrten Internet-Plattform Megaupload in Februar gegen Kaution aus der Haft entlassen wurde, läuft es blendend für den schwergewichtigen Unternehmer.

In seiner neuen Rolle als Internetaktivist hat der 38-Jährige nun auf Youtube einen Song veröffentlicht, in dem er US-Präsident Obama angreift. Er sei dafür verantwortlich, dass ein Krieg gegen die Freiheit im Internet ausgebrochen sei. Hollywood habe die Kontrolle über die Politik übernommen, singt Dotcom dort und fragt: „Was ist aus dem 'change' geworden, Mr. President?“

Der Hintergrund: Die Amerikaner fordern die Auslieferung von Kim Dotcom, früher als Kim Schmitz bekannt. Er soll mit Urheberrechtsverletzungen der Unterhaltungsindustrie einen Millionenschaden zugefügt haben.

Mehr dazu

Über 200.000 Klicks hat sein Protestsong auf Youtube nun schon gesammelt – dabei ist es erst seit etwa einem Tag online. Nicht nur, dass Schmitz sich selbst mit dem Bürgerrechtler Martin Luther King auf eine Stufe stellt („I have a dream, like Dr. King“), auch die musikalische Qualität des Songs lässt zu wünschen übrig. Doch siehe da, viele Menschen sind auf seiner Seite. Das Video erhält überwiegend positive Kritikern. In den Kommentaren sichern Fans dem Interpreten ihre Unterstützung zu.

Ob es ihm am Ende helfen wird, ist ungewiss. Doch klar ist: Die letzten Monate hätten für Schmitz schlechter laufen können. Seine Internetsperre wurde aufgehoben, über Twitter lädt er Unbekannte zu Pool-Partys ein, und mit den 37.000 Euro, die er pro Monat ausgeben darf, sollte er auch gut über die Runden kommen. Sogar an neuen Geschäftsideen soll er inzwischen wieder tüfteln.

Und das Allerwichtigste: Bis mindestens März 2013 wird er große Töne spucken können. Dann ist eine Anhörung zum Auslieferungsantrag der USA angesetzt.

Weitere Meldungen aus dem Bereich Digital
Dumm gelaufen!
Australier kauft das erste iPhone 6 und lässt es sofort fallen

Jack Cooksey war der Erste, der im australischen Perth das neue iPhone 6 in den Händen hielt. Und der Mann ließ es direkt auf den Boden fallen. Sehen Sie hier das Video!

Zuhause kann man mittlerweile eine Menge per Smartphone steuern.
Smart Home
Krass, was wir zu Hause schon alles über’s Handy steuern

Licht, Musik, Wärme – kaum etwas lässt sich heutzutage nicht mehr per Smartphone steuern. Wir haben einige Beispiele!

Damit sich die neuen iPhones trotz ihrer großen Gehäuse noch bequem einhändig an- und ausschalten lassen, ist der Standby-Schalter an die rechte Gehäuseseite gewandert. Linkshändern bringt das natürlich wenig.
Die Größe macht’s
Apples iPhone 6 und 6Plus im Praxistest

Lange Zeit hat sich Apple gegen den Trend zu immer größeren Smartphones gestellt. Mit den beiden neuen iPhone-6-Modellen geben die Kalifornier diesen Widerstand auf. Eine gute Entscheidung, wie der Praxistest zeigt.

Digital

Aktuelle Videos
Anzeigen
Bildergalerien
FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook