Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Digital
Neuigkeiten aus der digitalen Welt

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Interneturteil: Gericht verbietet Schummel-Namen auf Facebook

Facebook-User müssen bei der Erstellung ihres Nutzerkontos ihren vollständigen Namen angeben.
Facebook-User müssen bei der Erstellung ihres Nutzerkontos ihren vollständigen Namen angeben.
 Foto: dpa (Symbolbild)
Kiel –  

Jeder Facebook-Nutzer in Deutschland muss vorerst in seinem Profil den echten Vor- und Nachnamen angeben. Das entschied das Verwaltungsgericht Kiel am Donnerstag und gab dem Betreiber des Sozialen Netzwerks recht.

Der Datenschützer Thilo Weichert hatte Facebook aufgefordert, Pseudonyme bei der Registrierung gemäß des Bundesdatenschutzgesetztes zu erlauben und bei Verstößen jeweils ein Zwangsgeld in Höhe von 20.000 Euro zu verhängen.

Laut Urteil habe das Datenschutzzentrum die Forderung aber zu Unrecht auf das deutsche Datenschutzrecht gestützt, weil Facebook von seiner europäischen Zentrale in Irland aus handelt.

In diesem Fall findet das Bundesdatenschutzgesetz keine Anwendung. Somit würden die Anordnungen der Datenschützer gegen die Datenschutzrichtlinien der EU verstoßen.

Vorerst darf der US-Konzern also weiterhin Nutzerkonten mit falschen Namen solange sperren, bis der User einen amtlich ausgestellten Personalausweis bei Facebook vorlegt, um sein Konto wieder freizuschalten.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Digital
EXPRESS bringt Top-Nachrichten jetzt per WhatsApp zu Ihnen!
Schon ausprobiert?
So bekommen Sie Kölns Top-News über WhatsApp

Nur das Wichtigste aus Köln und der Welt – direkt via WhatsApp aufs Handy! EXPRESS bietet allen Lesern jetzt einen neuen Service – die Anmeldung ist natürlich kostenlos und ganz einfach!

Der Netinator meldet sich im EXPRESS zu Wort. Er ist auch bei Twitter unter netinator_prof zu finden.
Der Netinator – die Digital-Kolumne
Geheimnisse vernichten – aber richtig!

Daten, die man nicht mehr braucht, sollte man vernichten. Der Netinator erklärt, wie man das macht:

Hitze setzt Smartphones zu. Vom kühlenden Eiswürfelbad raten Experten allerdings ab.
Smartphone-Gefahr
Ab 35 Grad kann die Technik streiken!

Smartphones gehören nicht in die Sonne! Schon ab 35 Grad Celsius kann die Technik Schaden nehmen - vor allem der Akku ist gefährdet.

Digital

Aktuelle Videos
Bildergalerien

FACEBOOK
EXPRESS.DE on Facebook
Zur mobilen Ansicht wechseln