Köln - Kontaktbörse Internet. Zig Millionen tragen sich weltweit in Facebook, StudiVZ und Co ein.
Heute lernt man sich per Mausklick kennen: chatten, flirten, sich treffen. Die Betreiber verdienen inzwischen durch die Werbung auf den Internetseiten Millionen.
Und jetzt duellieren sich die beiden größten Anbieter vorm Kölner Landgericht. Facebook will StudiVZ wegen angeblichen Datenklaus verbieten lassen.
Das deutsche StudiVZ soll beim US-Mitbewerber Facebook das Design geklaut haben, und auch den eigentlich geheimen Quellcode benutzt haben, um sein Internet-Netzwerk aufzubauen. StudiVZ wurde 2005 gegründet, somit 18 Monate nach seinem amerikanischen Vorbild.
Am Dienstag trafen sich Vertreter von StudiVZ und Facebook vor der Kölner Wettbewerbskammer (Az.: 33 O 374/08) und diskutierten den Einsatz eines Gutachters, der die verschiedenen Quellcodes unter die Lupe nehmen könnte.
Am 16. Juni wird das Gericht entweder ein Urteil sprechen, oder aber ankündigen, noch tiefer in die Beweisführung einzutauchen.
Gewinnt Facebook den Rechtsstreit, müsste StudiVZ sein bisheriges Datensystem sofort abschalten. Damit rechnet beim Konzern aber niemand.
„Wir sehen der aktuellen Verhandlung gelassen entgegen, da wir die Vorwürfe für haltlos halten“, so der Chef von StudiVZ, Markus Berger-de Léon, zum EXPRESS.
Norwegische Pornoseite siegt gegen Facebook
Eine Pornoseite aus Norwegen hat einen Rechtsstreit gegen das soziale Netzwerk gewonnen. Facebook war wegen der Ähnlichkeit des Namens gegen die Seite vorgegangen.
Der Spion in der Hosentasche
Ob man nun sein gestohlenes Handy orten will, oder wissen, mit wem das eigene Kind gerade telefoniert oder welche SMS der Partner schreibt: Das Handy ist mittlerweile ein Spion in unserer Hosentasche.
Erfinder der Fernbedienung gestorben
Ohne Eugene Polley wäre bequemes Umschalten vom Sofa nicht möglich. Der Amerikaner erfand die erste kabellose Fernbedienung.