Empfehlen | Drucken | Kontakt09.02.2010 - 15:32 Uhr

HD-TV über Astra: In drei Schritten in die TV-Zukunft

Mit der HDTV-Technologie (HDTV=High Definition Television) sorgt für ein superscharfes Fernsehbild.
Mit der HDTV-Technologie (HDTV=High Definition Television) sorgt für ein superscharfes Fernsehbild.
Foto: ddp
Köln –  

Mit den Olympischen Winterspielen in Vancouver starten auch ARD und ZDF in die TV-Zukunft. Ab 12. Februar gibt es das superscharfe Fernsehen bei den öffentlich- rechtlichen Sendern im Dauerbetrieb.

Damit kann man via ASTRA in Deutschland jetzt 17 HD-Programme empfangen. Die neue Fernsehweltmarschiert mit Riesenschritten in unsere Wohnzimmer. Aus Vancouver werden ARD und ZDF insgesamt 120 Stunden in der neuen Super-Qualität übertragen. Und natürlich kommt auch die Fußball-WM im Juni in HD ins Haus.

Lesen Sie hier, welche Technik Sie für den neuen TV-Genuss brauchen und was der Spaß kostet.

Richtiger Fernseher
Sinnvolles Signal
Passender Empfänger
Programme

Grundlage für den Genuss hochauflösender Sendungen ist ein Fernseher, der eine entsprechende Bildschirmleistung bietet.

Dabei kann man heute nicht mehr viel falsch machen: Wer sich aktuell einen neuen Flachbildschirm – egal ob Plasma- oder LCD-Technik – zulegt, bekommt gewöhnlich ein HD-taugliches Gerät.

Um wirklich sicher zu gehen, dass ein Fernseher HD darstellen kann, sollte ein HD Logo vorhanden sein.

HD ready: Dieser Bildschirm verfügt über eine 16:9-Auflösung mit mindestens 720 Zeilen und kann Vollbilder von 1280x720 (720p) bzw. Halbbilder von 1920x 1080 (1080i) Pixel verwerten. Dies sind die zwei möglichen Auflösungen, mit denen HDTV-Sender ihr Programm ausstrahlen.

HD ready 1080: Bildschirme mit diesem Logo haben eine 16:9-Auflösung mit wenigstens 1080 Zeilen und 1920 Spalten und können dadurch Vollbilder im Format 1920x1080 Pixel (1080p) darstellen. Dies garantiert die höchstmögliche Schärfe der gezeigten Bilder.

Ein hochauflösender Fernseher macht noch kein hochauflösendes Fernsehprogramm.

Bilder müssen auch in HDTV-Qualität von den Sendern ausgestrahlt und zu den Zuschauern transportiert werden. Für dieses informationsreiche Signal gibt es mehrere digitale Übertragungswege.

Die meisten HD-Programme können via Satellit empfangen werden, und das flächendeckend und überall in Deutschland.

Europaweit sind über ASTRA mehr als 100 HD-Kanäle verfügbar. Auch über Kabel werden HD-Programme
angeboten.

Welche Kanäle das sind, ist allerdings Betreiber- und damit Wohnort-abhängig. Manche HD-Programme lassen sich auch über das Internet empfangen. Voraussetzung ist allerdings – wegen der nötigen hohen Datenmengen – ein entsprechend schneller VDSL-Anschluss.

Für den Empfang von HDTV-Signalen sowie deren Verarbeitung und Übergabe an den Fernseher ist ein spezieller Receiver nötig.

Leider sind ältere Modelle nicht HD-tauglich, wer auf Nummer Zukunftssicher gehen will, orientiert sich am HDTV-Logo, das entsprechende Geräte kennzeichnet.

Das HDTV-Logo findet man nicht nur an Receivern, sondern vermehrt auch an Fernsehgeräten. Es kennzeichnet einen Bildschirm, in dem bereits ein HDTV-Empfänger eingebaut ist.

Fernseher, die eine Auflösung von 1080p darstellen können und über einen eingebauten Receiver verfügen, werden mit dem Logo HD TV 1080p gekennzeichnet.

Die Zahl HDTV-fähiger Receiver nimmt beständig zu. Je nach Ausstattung gibt es enorme Preisunterschiede, teurere Geräte besitzen integrierte Festplatten, auf denen sich HDTV-Programme speichern lassen.

Mit dem Start von ARD HD und ZDF HD kann der Zuschauer via ASTRA in Deutschland 17 HD-Programme empfangen. Über HD+ sind RTL, VOX, Sat.1, ProSieben und Kabel eins erhältlich. Frei empfangbar sind auch arte HD, Anixe HD und Servus TV HD. Dazu kommen die sieben HD-Sender von Sky (Pay-TV).

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