E-Mails von Freunden und Bekannten mit GMX-Adresse sollten Empfänger derzeit vorsichtig behandeln.
Denn nach einem Hacker-Angriff könnten diese gefährliche Links oder Dateianhänge enthalten. Mehrere gehackte Konten würden zurzeit als Versandadresse für Spam-Nachrichten genutzt, berichtet „Heise Online“. Empfänger seien in der Regel die im Adressbuch gespeicherten Kontakte.
Die Angreifer setzen den Angaben nach auf die sogenannte Brute-Force-Technik, bei der verschiedene populäre Passwortvarianten ausprobiert werden. Ob das eigene Konto betroffen war, können Nutzer mit einem Blick auf die Zahl der gescheiterten Anmeldeversuche herausfinden, die GMX nach dem Anmelden einblendet.
Wer sich vor Attacken dieser Art schützen will, sollte als Passwort keine leicht zu erratenden Begriffe wie die Namen von Stars oder Haustieren verwenden, rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch Zahlenketten wie „123456“ sind tabu.
Passwörter schützen auf Computern und im Internet E-Mails, das Bankkonto und noch sehr viel mehr. Verbraucher sollten deshalb darauf achten, möglichst sichere Geheimwörter zu wählen - die sie sich aber trotzdem merken können.
Foto: dpa
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