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Google ist raus: Jetzt kommen die Apple-Maps

Neues von Apple
San Francisco –  

Mit einem verbesserten Service will Apple seine iPhones- und iPads-Nutzer künftig beglücken. Die Google-Karten sollen durch ein eigenes Angebot ersetzt werden. Das kündigte der Konzern am Montag in San Francisco an.

Stau-Anzeige, Navigations-Anweisungen, eine lokale Suche mit Einträgen von 100 Millionen Unternehmen - das alles soll noch besser werden. Außerdem soll mit Hilfe des „persönlichen Assistenten“ Siri der Kartendienst auch per Sprache bedient werden können.

Google stellte die Karten für die mobilen Apple-Geräte seit dem Start des iPhone 2007. Die Unternehmen sind aber zunehmend von Partnern zu erbitterten Rivalen geworden seit Google das mobile Betriebssystem Android aus der Taufe gehoben hat. Es führt inzwischen mit Abstand im Smartphone-Markt.

Neue Generation der Macbook-Laptops

Bei der Präsentation in San Francisco wurde auch die neue Generation der Laptops vorgestellt. Darunter auch ein deutlich dünneres Top-Modell des Macbook Pro mit einer stark verbesserten Bildschirm-Auflösung.

Macbook Air wird unter anderem einen neuen Prozessor von Intel, bessere Grafik und schnellere Anschlüsse des Formats USB 3 bekommen, sagte Konzernchef Tim Cook. Das Display des neuen Macbook Pro wird 5,1 Millionen Pixel und eine Auflösung von 2880 mal 1800 Bildpunkten haben. Apple spricht wie beim iPhone von einem „Retina”-Display, bei dem das menschliche Auge keine Pixel erkennen könne. Das Gerät ist etwa ein Viertel dünner als das Vorgängermodell.

400 Millionen Kunden in bald 155 Ländern

Cook listete Zahlen auf, die die Stärke von Apple demonstrieren sollten. Der Konzern hat in seinen App Stores inzwischen 400 Millionen Kunden in bald 155 Ländern. Das Angebot an Apps stieg auf 650.000. Davon sind 225.000 speziell für das iPad optimiert - mit sehr großem Abstand mehr als für andere Tablets auf dem Markt.

Apple zahlte bisher fünf Milliarden Dollar an Software-Entwickler aus, die 70 Prozent des App-Preises bekommen. Insgesamt wurden 30 Milliarden Apps heruntergeladen.

Eingeleitet wurde die Präsentation von Apples „persönlichem Assistenten“ Siri, der die Anwesenden mit Scherzen auf Kosten der Konkurrenz unterhielt. Etwa: „Ich bin gespannt auf das nächste Samsung-Gerät. Einen Kühlschrank.“ Cook wurde mit tosendem Beifall begrüßt.
In einem langen Video mit Beispielen für coole Apps wurde auch ein blinder Mann aus Kassel gezeigt, der dank GPS-Software alleine im Wald spazieren gehen kann. Die Botschaft: Apps und mobile Geräte können das Leben und die Welt verbessern.

Neue Software

Neue Geräte erfordern auch eine neue Software. Das kommende Betriebssystem OS X Mountain Lion wird mit einen Notification Center aufwarten. Wer ein iPhone oder iPad besitzt, kenn das allerdings schon. Es ermöglicht einen einfachen Zugriff auf Hinweismeldungen aus E-Mail-Programm, Kalender, dem Textdienst Messages oder zu System-Updates sowie Apps von Drittherstellern.

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