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Gigantische Informationsflut: Lesen Sie mal, was in dieser Minute im Netz passiert

Im Internet passiert jede Minute viel. Intel wollte es genauer wissen.
Im Internet passiert jede Minute viel. "Intel" wollte es genauer wissen.
Foto: dpa
Santa Clara –  

Dass eine Flut von Informationen durch das Internet geht – davon hat jeder eine vage Vorstellung. Der US-Halbleiter-Hersteller „Intel“ wollte es genauer wissen. Und gab eine große Studie in Auftrag, was in einer einzelnen Minute weltweit im Netz passiert. Das Ergebnis lässt sich einfach umschreiben: W-irklich? W-au! W-ahnsinn!

  • Mehr als 204 Millionen Mails gehen jede Minute auf die Reise auf der Daten-Autobahn.
  • 47000 Apps werden geladen.
  • Der Internet-Versandhändler „Amazon“ kommt auf Verkäufe in Höhe von insgesamt 65000 Euro.
  • Etwa 20 Millionen Fotos werden angeschaut und 3000 neu raufgeladen.
  • Nutzer rufen sechs Millionen Facebook-Seiten auf.
  • 1,3 Millionen Video-Clips werden auf Youtube angeschaut, jede Minute 30 Stunden Filmmaterial neu hochgeladen.
  • Es gibt 100000 Twitter-Meldungen und mehr als 320 neue Twitter-Accounts.
  • Sechs neue Wikipedia-Artikel werden veröffentlicht.
  • Auf Google laufen mehr als zwei Millionen Anfragen ein.
  • Es gibt 1300 neue Smartphone-Nutzer.
  • Das Job-Network „Linkedin“ hat mehr als 100 neue Konten.
  • Es gibt 20 neue Opfer von Identitäts-Klau.

1,3 Millionen Clips laufen

Krystal Temple von „Intel“ zu den Gründen der Studie: „Der Anstieg der mobilen Geräte, die Zugriff aufs Internet haben, hat eine gewaltige Auswirkung auf den weltweiten Datenfluss.“ Allein wenn man bedenke, was man mit einem Smartphone machen könne – Musik anhören, Videos gucken, Fotos runterladen, online spielen, twittern. „All das erhöht den Datenstrom weiter.“

Heutzutage gibt es rund sieben Milliarden Menschen auf der Welt – und ebenso viele vernetzte Geräte. Prognosen der Studie gehen davon aus, dass im Jahr 2015 die Zahl der internetfähigen Geräte doppelt so hoch sein dürfte wie die der Weltbevölkerung.

Für Computer-Hersteller, Zulieferer wie „Intel“ und Provider ist es eine Riesen-Herausforderung, den rasant steigenden Datenverkehr nicht im Stau enden zu lassen.

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