Sein Codename ist "Namoroka". Die neue Firefox-Version des beliebtesten Browsers gibt es wie gewohnt für Windows, Mac und Linux. Und das wie gehabt umsonst (Hier geht's zum Download).
Den Zeitpunkt der Veröffentlichung hätte Mozilla nicht besser wählen können: Konkurrent Internet Explorer kämpft wiedermal mit Sicherheitslücken. Sogar das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnte. Seit Freitag bietet Microsoft aber ein Update an, das die Lücke schließt.
EXPRESS.DE hat Firefox 3.6 genauer unter die Lupe genommen. Einige Neuerungen des Fuchses sind auf den ersten Blick zu erkennen:
"Personas", das neue Themen-Management. Der Look des Browsers lässt sich in Echtzeit verändern. Ohne Neustart. Auf der Personas Seite fährt man mit der Maus über die bunten Vorschläge, gefällt ein Thema, genügt ein Klick und Firefox strahlt im neuen Gewand. Ohne Einstellungsmenüs und Neustart. Es stehen bei dieser netten Spielerei schon beachtliche 35.000 Themen bereit. Jeder Nutzer kann Themen entwerfen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Dieses Prinzip hat Firefox von Anfang an stark und beliebt gemacht. Der offene Quellcode - im Gegensatz zum nicht einsehbaren Bauplan des Internet Explorers - erlaubt es Programmieren und Fans weltweit, ihre privaten Verbesserungen und Erweiterungen als Addons zur freien Verfügung zu stellen. So gibt es zum Beispiel Download-Helfer, Werbeblocker oder Lesezeichenverwaltung.
Damit hier keine Sicherheitslücken und Geschwindigkeitsfallen entstehen, warnt Mozillas Neuer "Namoroka" jetzt vor abgelaufenen Addons und hindert Addons daran, tief in der Verzeichnisstruktur Veränderungen vorzunehmen.
Ein weiteres neues Werkzeug, der "Plugin-Check", erhöht ebenfalls die Sicherheit: Es informiert über die aktuelle Gefährdungslage durch Drittsoftware. Außerdem warnt das Tool vor dem Besuch von Seiten mit problematischen Plugins.
Äußerlich ist der Feuerfuchs also wesentlich flexibler geworden. Was hat sich unter der Haube getan?
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