Mr. Dotcom ist wieder in Freiheit! Gut einen Monat nach seiner Festnahme wurde Megaupload-Betreiber Kim Schmitz aus dem Knast entlassen.
Allerdings nur gegen Kaution und unter strengen Auflagen: Unter anderem wurde ein Internet-Verbot verhängt.
Bei Schmitz, der seinen Namen in Kim Dotcom ändern ließ, besteht den Richter zufolge keine Fluchtgefahr. Der 38-Jährige hatte im neuseeländischen Auckland in U-Haft gesessen, gegen ihn wird wegen Unterstützung der Internet-Piraterie ermittelt.
Die USA fordern eine Auslieferung aller Megaupload-Verantwortlichen. Sie werfen ihnen vor, die inzwischen dichtgemachte Plattform zu einem der größten Umschlagplätze für illegale Kopien von Filmen und Musik gemacht zu haben. Den Rechteinhabern sei so ein Schaden von mehr als 500 Millionen Dollar entstanden. Schmitz und die anderen Beschuldigten weisen die Vorwürfe zurück.
Jetzt darf Schmitz vorerst wieder nach Hause. „Es macht den Anschein, als habe er allen Grund hierzubleiben, mit seiner Familie zusammen zu sein und darum zu kämpfen, sein erhebliches Vermögen zu behalten“, sagte Richter Nevin Dawson.
Bedingungen für die vorübergehende Freiheit: Schmitz darf bis auf weiteres nicht das Internet nutzen. Außerdem ist sein Hubschrauber tabu und unangemeldet darf er sich nicht von seinem Anwesen nördlich von Auckland entfernen.
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