Bücher gibt's ja schon immer dort und DVDs auch seit ewigen Zeiten - doch nun das: Der Online-Einzelhändler Amazon verkauft in Deutschland jetzt auch Lebensmittel.
Seit Donnerstag stehen auf der Handelsplattform insgesamt 35.000 Produkte von Gemüse, Fleisch und Fisch über Backwaren bis hin zu Delikatessen aus verschiedenen Ländern zur Auswahl.
„Das ist die größte Auswahl an Lebensmitteln, die es in Deutschland online gibt“, sagte der zuständige Amazon- Manager Christian Bubenheim.
Neben einem eigenen Angebot von Amazon Deutschland bieten insgesamt 60 Partner-Unternehmen ihre Produkte an. Auch Bio-Produkte, fair gehandelte Waren, mediterrane Spezialitäten sowie eine große Palette an Wein stehen im Programm. Beim Kauf von Produkten verschiedener Anbieter erhalte der Kunde nur eine Rechnung, sagte Bubenheim. „Die Bequemlichkeit beim Einkauf war uns besonders wichtig.“
Die Lieferung der Waren erfolgt über Amazons üblichen Service. Beim normalen Versand ist die Lieferung bis zu einem Warenwert von 20 Euro kostenlos. In Frankfurt und Berlin liefert Amazon auch noch am selben Abend, sofern die Bestellung bis 11 Uhr eingegangen ist.
Zu Zeiten der Dot-Com-Ära um das Jahr 2000 war eine ganze Reihe von Internet-Pionieren mit Online-Lebensmittelläden an den Start gegangen. Die meisten Projekte hatten allerdings nicht lange überlebt.
Inzwischen seien die Voraussetzungen für einen Erfolg ganz andere, sagte Bubenheim. So sei schon allein die Versorgung mit schnellen Internet-Verbindungen viel besser. Und die Waren könne man heute auch attraktiver mit Bildern darstellen.
Landschaftsbilder sind langweilig? So nicht!
Viele Hobbyfotografen sind von ihren Naturbildern enttäuscht. Wir zeigen, wie man es besser machen kann.
Warum Männer so gerne Technik auspacken
Was kann so spannend daran sein, anderen Männern dabei zuzusehen, wie sie technische Geräte aus der Verpackung schälen? Das Internet-Phänomen „Unboxing“ hat trotzdem viele Fans. Wir erklären, was dahinter steckt.
Super Bowl sorgt für Twitter-Rekord
Während der entscheidenden drei Minuten des Titelgewinns der New York Giants gegen die New England Patriots gingen bei Twitter 10.000 Tweets pro Sekunde über den Sender.