Es wird immer heikler für Raubkopierer und Filesharer. Bislang standen vor allem MP3-Piraten und Hollywood-Blockbuster-Diebe im Fadenkreuz der Ermittler. Jetzt geht's auch Usern an den Kragen, die illegal Porno-Bilder und Schmuddelfilmchen herunterladen.
Der internationale Sex-Konzern Hustler will konsequent gegen Porno-Piraten vorgehen. Wer Copyright-geschützte Daten des Porno-Anbieters per eMule oder BitTorrent herunterlädt und verbreitet, muss mit Abmahnungen rechnen.
Um die Porno-Piraten zu identifizieren, hat Hustler die Augsburger Firma Media Protector engagiert, berichtet Heise-Online.
Media Protector sammelt im großen Stil IP-Adressen von Tauschbörsen-Nutzern, die gegen Copyright-Bestimmungen verstoßen und leitet diese Informationen an die Staatsanwaltschaft weiter.
"Wir haben allein in Deutschland bereits rund 200.000 Copyright-Verstöße festgestellt", so Media Protector-Gründer Rainer Strassmeier.
Kritiker halten das Vorgehen der Piraten-Jäger für problematisch. Gerade Porno-Filesharer würden die Geldforderungen der Industrie oft bereitwillig zahlen, um einem peinlichen Gerichtsprozess zu entgehen. Dabei sind die gesammelten Daten häufig nicht zuverlässig und die Forderungen überzogen.
Ganz legal und trotdem sexy: die heiße Nicoletta und andere Mädels - HIER ›
Norwegische Pornoseite siegt gegen Facebook
Eine Pornoseite aus Norwegen hat einen Rechtsstreit gegen das soziale Netzwerk gewonnen. Facebook war wegen der Ähnlichkeit des Namens gegen die Seite vorgegangen.
Der Spion in der Hosentasche
Ob man nun sein gestohlenes Handy orten will, oder wissen, mit wem das eigene Kind gerade telefoniert oder welche SMS der Partner schreibt: Das Handy ist mittlerweile ein Spion in unserer Hosentasche.
Erfinder der Fernbedienung gestorben
Ohne Eugene Polley wäre bequemes Umschalten vom Sofa nicht möglich. Der Amerikaner erfand die erste kabellose Fernbedienung.