LCD, DVD-RW, HBBTV - wer kein Computerfreak ist, versteht manchmal nur Bahnhof, wenn er die Beschreibungen der Elektronikanbieter ließt. Wir erklären ein paar technische Abkürzungen.
Schon die Fantastischen Vier texten in einem Song „ARD, ZDF, C&A, BRD, DDR und USA, BSE, HIV und DRK, GbR, GmbH...“ Die meisten Abkürzungen aus dem Song sind hinlänglich bekannt - eine Tatsache, die man von technischen Abkürzungen nicht immer behaupten kann. Denn wie oft kommt es vor, dass Kunden im Geschäft vor den Beschreibungen stehen und nur Bahnhof verstehen? Was bedeutet es zum Beispiel, wenn ein Computer vier USB-Anschlüsse hat? Oder ein Fernseher HD-ready ist? Und was in aller Welt heißt eigentlich HBBTV?
Für Verbraucher sei es nicht in erster Linie relevant, die Abkürzungen zu kennen, sondern zu wissen, was sie bedeuten, meint Peter Knaak von der Stiftung Warentest in Berlin. Er hält PC-Kauderwelsch häufig für Verschleierungstaktik einiger Anbieter, die für ihr Sortiment werben: „Dem Kunden soll alles Mögliche untergejubelt werden.“ Empfehlenswert sei es, sich vorher zu informieren oder zum Fachhändler zu gehen. Dort erfahren Verbraucher zum Beispiel auch, welche Bedeutung bestimmte Buchstaben bei CD- und DVD-Rohlingen haben: Das einfache „R“ steht für „recordable“, also für einmal beschreibbare, „RW“ für „rewritable“ - also wiederbeschreibbare Speichermedien.
Auch Georg Schnurer von der Fachzeitschrift „c't“ kritisiert die Verkaufstaktik mancher Elektrofachmärkte: „Der Käufer soll mit vielen komischen Begriffen verwirrt werden.“ Viele Anbieter seien auch schlichtweg zu bequem, Abkürzungen zu erklären. „Der Eindruck soll entstehen, dass es sich bei dem Produkt um etwas ganz Tolles handelt.“
Wir versuchen, ein wenig PC-Kauderwelsch zu erklären und haben für Sie ein paar technische Abkürzungen zusammengestellt.
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