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„Movie2k“ offline: Rätselraten um verschwundenes Streaming-Portal

Foto: Screenshot

Am Mittwochmorgen war sie plötzlich verschwunden. Eine der meistbesuchten Internetseiten in Deutschland, das Streamingportal „Movie2k“, war nicht mehr abrufbar. Tags zuvor hatten die Nutzer über die Seite noch Zugriff auf zig tausend illegal hochgeladene Filme und Serien.

Während Urheberrechtsschützer jubeln, wird über den Verbleib der Seite spekuliert. Ein möglicher Zusammenhang: Kurz bevor „Movie2k“ vom Netz ging, ordnete die Staatsanwaltschaft Dresden laut „Welt Online“ eine Razzia bei einem Raubkopierer an, der 120.000 Filme bei Kino.to und später auch bei „Movie2k“ hochgeladen haben soll.

Die Dresdner Behörde, die schon seit längerem gegen illegale Streaming-Angebote vorgeht, sorgte 2011 bereits für das Ende von Kino.to. „Es gibt Spuren zu Beschuldigten von Kino.to, die Kontakt zu Movie2k haben sollen“, sagte Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein der Zeitung. „Wir halten es für naheliegend, dass die Abschaltung von Movie2k eine Folge unserer Ermittlungen ist.“

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Ob die Hintermänner von „Movie2k“ bereits aufgeflogen sind, darf aber bezweifelt werden. Sie nahmen die Seite wohl selbst vom Netz und es sieht danach aus, als könnte sie bald anderer Stelle wieder auftauchen. Wer die Seite nun aufruft, wird weitergeleitet zur Domain „Movie4k“. Dort ist nur ein Hinweis zu lesen: „Bitte komm später wieder für weitere Informationen.“

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