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So ein Pech!: DEG verliert nur knapp beim Meister

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Die Düsseldorfer Thomas Gödtel und Felix Blick sind geschlagen, Eisbär Corey Locke traf zum 2:2.
Die Düsseldorfer Thomas Gödtel und Felix Blick sind geschlagen, Eisbär Corey Locke traf zum 2:2.
 Foto: Imago
Berlin –  

Wo nimmt diese Truppe nur soviel Mumm her? Da ist die DEG abgeschlagenes Schlusslicht, fährt zum Meister mit Star-Kader und spielt rotzfrech mit.

Zeigt einmal mehr, dass Düsseldorf ohne Eishockey um eine große Attraktion ärmer wäre. Die Underdogs zwingen die Berliner Eisbären bis ins Penaltyschießen – und verlieren an Ende hauchdünn mit 4:5.

Trainer Christian Brittig hatte angekündigt: „Nun geht’s zum Deutschen Meister. Wer da nicht motiviert ist, ist er vollkommen fehl am Platz in seinem Job.“

Das nahm sich das Team zu Herzen, bestand den Charaktertest und ließ sich auch durch Brauns Führung nicht beirren. Die Rot-Gelben hängen sich weiter rein – und nerven Berlin mit einem Doppelschlag: Innerhalb von 105 Sekunden drehen Colin Long und (natürlich) Torjäger Calle Ridderwall die Partie.

Youngster Felix Bick (20) machte im Tor ein ganz starkes Spiel, Brittig verzichtete auf die Nummer 1, Bobby Goepfert (gerade von einer Knieverletzung genesen). Beim Ausgleich von Locke war Felix ohne jede Abwehrchance.

Knister-Spannung im Schlussdrittel. Doch selbst als Eisbär Katic die Hausherren erneut in Front schoss, kämpften Düsseldorfs Löwen verbissen weiter – und schockten die Berliner mit dem zweiten Streich von „Calle mit der Kelle“!

Drei Punkte zum Greifen nahe. Dann erzwang Busch doch noch die (torlose) Verlängerung. Im Penaltyschießen sicherte Olver den Bären ein glücklichen zweiten Punkt.

Vor dem Duell mit Ingolstadt (So. 16.30 Uhr) laden die Düsseldorfer zu einer Pressekonferenz. Wird verkündet, dass die Stadtwerke ihr Engagement deutlich erhöhen?

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