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Mondt unterschrieb bis 2014: Niki – der heimliche Neuzugang

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Niki Mondt (r.) gegen Mads Christensen von den Eisbären Berlin.
Niki Mondt (r.) gegen Mads Christensen von den Eisbären Berlin.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Der knallharte Überlebenskampf des einstigen Aushängeschilds: Die Eishockey-Hochburg Düsseldorf steht am Abgrund. Nach wie vor fehlen über eine Million Euro für einen DEL-Minimal-Etat. „Wir geben uns noch vier Wochen Zeit, dann muss die Entscheidung fallen“, sagt Elmar Schmellenkamp.

Ist bis dahin keine klare Tendenz zu erkennen, müsste der Geschäftsführer für die GmbH Insolvenz anmelden, ansonsten würde er sich strafbar machen.

Der kräftige Lichtblick, für den zuletzt Sponsorenzusagen über 900.000 Euro gesorgt haben, macht eine DEL-Teilnahme allerdings wahrscheinlicher. Deshalb hat der achtmalige Champion auch bei Torwart Bobby Goepfert die Option gezogen und bei den momentan (noch) günstigen Jungspunden zugeschlagen.

Daniel Fischbuch, Manuel Strodel und Alexander Preibisch, sowie Nationalverteidiger Bernhard Ebner zeichneten Kontrakte für die kommende Spielzeit. Damit haben offiziell fünf Profis einen Vertrag für 2013/2014.

Offiziell. Aber EXPRESS erfuhr: Es sind schon sechs! Denn auch Niki Mondt besitzt ein Papier für die nächste Saison – die Teilnahme am DEL-Spielbetrieb vorausgesetzt.

„Weil wir nicht genau wissen, wie es hier weitergeht, haben alle Spieler nur für ein Jahr einen Vertrag“, verkündete Manager Walter Köberle kurz vor Saisonstart. Nicht ganz richtig. Oldie Mondt hat im Sommer nämlich für zwei Spielzeiten unterschrieben.

Was auf der Internetseite seines Beraters Stefan Metz auch klar dokumentiert ist. Niki – der heimliche Neuzugang! Geht es in der DEL weiter, bleibt der 34-Jährige seiner alten Liebe erhalten.

Mondt spielte praktisch die komplette Saison als Mittelstürmer immer mit einem Youngster-Duo auf den Flügeln. Half mit seiner Erfahrung, die Bubis ans DEL-Niveau heranzuführen. Der Center besticht mit Cleverness und Mannschaftsdienlichkeit. Darauf kann die DEG, die weiter auf die Jugend setzen will, auch zukünftig nicht verzichten.

Daniel Kreutzer mit seiner kleinen Tochter Liz.
Daniel Kreutzer mit seiner kleinen Tochter Liz.
Foto: Hesse

Ob Mondts bester Kumpel Daniel Kreutzer allerdings seine Karriere bei seinem Stammklub fortsetzen wird, ist zumindest fraglich. Konkurrent Iserlohn Roosters hat dem Düsseldorfer Urgestein eine Offerte gemacht.

„Stimmt“, sagt der derzeit kranke Käpt’n (Grippe). „Aber es liegen mehrere Anfragen vor. Ich sehe es positiv, dass wir zuletzt einige Sponsoren dazugewonnen haben. Wäre toll, wenn es hier weitergehen würde, denn ich möchte am liebsten in Düsseldorf bleiben. Aber wenn nicht, dann muss ich ja weg. Ich habe eine Familie zu versorgen und möchte noch, drei, vier Jahre spielen.“

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„Zwar ist uns viel wichtiger, dass sich die Jungs auf dem Eis toll präsentieren, aber sie sehen in den neuen Klamotten richtig gut aus!“, findet Geschäftsführer Jochen A. Rotthaus.

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