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News über die DEG Metro Stars, Berichte und Interviews zu ihren Spielen in der Deutschen EIshockey-Liga (DEL)

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Empfehlen | Drucken | Kontakt 14.01.2013 - 22:36 Uhr

Kein Witz!: DEG ist Tabellenführer

Haben 2013 jede Menge Spaß: Die DEG-Torjäger Travis Turnbull (li.)  und Calle Ridderwall.
Haben 2013 jede Menge Spaß: Die DEG-Torjäger Travis Turnbull (li.) und Calle Ridderwall.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Rückblende: 29. Dezember, in den frühen Morgenstunden. Der DEG-Tross erreicht nach dem letzten Spiel des Jahres 2012 die heimische Brehmstraße. Aus dem Bus klettern nach der Rückfahrt aus Straubing völlig frustrierte Puckjäger.

Ein paar Stunden zuvor hatten sie bei den Tigers mit einer 1:4-Pleite die zehnte Niederlage in Folge kassiert – Negativrekord in der Vereinshistorie. Noch nie verlor ein DEG-Team in der DEL so oft hintereinander. Geknickt verbrachten die Schlusslichter Silvester, mit mageren 25 Punkten waren sie mit weitem Abstand Letzter, das Selbstvertrauen völlig weg.

Und dann diese unfassbare Wiederauferstehung: Die von Verletzungen, Krankheiten und Sperren gebeutelte Truppe, auf die niemand auch nur noch einen Cent gesetzt hätte, steht wieder auf. Mehr noch. Fängt im neuen Jahr an zu gewinnen. Spielt plötzlich tolles Eishockey und schafft eine makellose Bilanz: Vier Spiele, vier Siege, 17:6 Tore, 12 Punkte – Wahnsinn!

„Manchmal muss ich mich kneifen, wenn ich das sehe. Das ist absolut beeindruckt. Die Jungs haben einen riesen Charakter gezeigt“, so Manager Walter Köberle (64). „Ich bin sehr, sehr stolz. Dieses Mannschaft lebt.“ Und wie! Die DEG ist das Team der Stunde. Seit dem Jahreswechsel ist keine Mannschaft so gut wie die Rot-Gelben. In der Tabelle 2013 ist Düsseldorf mit Abstand Spitzenreiter!

Kein Witz! Die DEG rollt das DEL-Feld von hinten auf. „Unser Selbstvertrauen ist gestiegen, wir spielen mit sehr viel Spaß und Freude – und wir wollen Freitag gegen Meister Berlin unseren fünften Dreier holen“, sagt Jung-Stürmer Diego Hofland (21), der beim 6:2-Triumph über Ingolstadt sein erstes DEL-Tor erzielte, keck.

Abwehrschrank Bernhard Ebner glaubt: „Unsere Systemumstellung, die unseren Stürmern mehr Freiheiten lässt, funktioniert klasse. Aber das ist es nicht allein: Hier hat zu keiner Zeit jemand aufgegeben, wir haben immer an uns geglaubt. Jetzt machen wir einfach weiter so und versuchen noch viele Spiele zu gewinnnen.

Wer weiß, was noch möglich ist.“ Wenn es so weitergeht eine Menge. Düsseldorfs „Stehaufmännchen“ verkürzten den Abstand auf Playoff-Platz 10 von 21 Punkten auf jetzt nur noch 13! Und es stehen noch 15 Partien aus ...

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