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News über die DEG Metro Stars, Berichte und Interviews zu ihren Spielen in der Deutschen EIshockey-Liga (DEL)

EXPRESSSportEishockeyDEG
Empfehlen | Drucken | Kontakt 23.01.2013 - 21:43 Uhr

Kampfansage bei der DEG: „Wir kämpfen bis zum bitteren Ende“

Calle Ridderwall hisst die schwedische Fahne.
Calle Ridderwall hisst die schwedische Fahne.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Donnerstag klettert der DEG-Tross in den Teambus und düst nach Augsburg. Bei den Panthern werden die Schlusslichter am Freitag im eiskalten Curt-Frenzel-Stadion (19.30 Uhr) den nächsten heißen Kampf abliefern.

Um nach zwei Niederlagen die Köpfe dafür freizubekommen, besuchten die Profis Ridderwall, Bazany und Henry die „Boot“, schauten sich auf der Messe Jachten an. „Meine Charaktertruppe gibt Vollgas bis zur letzten Sirene der Saison“, spricht Trainer Christian Brittig.

„Das ist auch die Einstellung der Jungs. Sie haben nie aufgesteckt, sind in jedem einzelnen Spiel bis an ihre Grenzen gegangen. Ich bin sehr stolz - obwohl das komisch klingt, denn ich habe nichts in der Hand.“

Christian Brittig träumt von den Playoffs 2014.
Christian Brittig träumt von den Playoffs 2014.
Foto: Getty

Letzter, nur zwölf Siege in 39 Spielen – aber der Frust hält sich beim 46-Jährigen in Grenzen: „Ich bin zwar traurig, weil viel mehr möglich war. Aber entscheidend ist, wie das ganze Jahr leidenschaftlich gearbeitet wurde. Es hat bisher unheimlich viel Spaß gemacht mit der Mannschaft.“

Obwohl es 27 Niederlagen setzte? „Ja“, so Brittig trotzig. „Wir haben große Teams geschlagen, die doppelt oder dreimal so teuer sind und uns Respekt erarbeitet. Die Fans haben das honoriert. Wir haben wegen der ehrlichen Spielweise, die wir zeigen, sogar den Schnitt der letzten Saison gehalten.“

Fast noch mehr freut den Ex-Profi: „Hier ist praktisch jeder Spieler besser geworden. Die Youngster, die keiner auf der Rechnung hatte, spielen jetzt DEL.“

Deshalb würde der frühere Stürmer gerne weitermachen: „Wir haben uns ständig verbessert. Nächstes Jahr würden wir sicher um die Playoffs spielen! Deshalb hoffe ich sehr, dass ein Sponsor gefunden wird und es hier weitergeht.“

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