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Guerilla-Aktion vorm Derby: Feldmann: „Ein Klub muss tun, was ein Klub tun muss“

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Am 28. September müssen sich einige der treuesten Haie-Fans den Block mit DEG-Anhängern teilen.
Am 28. September müssen sich einige der treuesten Haie-Fans den Block mit DEG-Anhängern teilen.
 Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Immer wieder sorgt die DEG mit schrägen Ideen für Vorfreude auf den rheinischen Eishockey-Kracher gegen Köln: Seit gestern sorgt eine rotzfreche Aktion des achtmaligen Champions in der „verbotenen Stadt“ wieder für reichlich Gesprächsstoff!

Am 28. September ist die neue DEG bekanntlich erstmals in der Saison zu Gast bei den Haien. Und nervt die Domstädter mit einer „heimlichen Guerilla-Aktion“.

Ganz cool haben sich die Rot-Gelben „500 bar bezahlte Stehplatz-Karten für die Kölner Südkurve“ gesichert und begründen den lustigen Schachzug so: „Seit der Eröffnung der Kölnarena werden Gäste-Fans stiefkindlich behandelt und zu teuren Preisen in einen Oberrangkäfig samt Netz verbannt.“

„Ameisenhockey“ unterm Hallendach gucken – darauf hatten viele Fans aus der Landeshauptstadt keine Lust mehr – und blieben konsequent weg.

Deshalb werden nun die Karten auf vernünftigen Plätzen in Eis-Nähe von der DEG zum Selbstkostenpreis im Rahmen einer Autogrammstunde am Donnerstag um 16.30 Uhr in der Düsseldorfer Stadtsparkasse weitergegeben.

„Manchmal muss ein Klub tun, was ein Klub tun muss“, so DEG-Sprecher Frieder Feldmann. „Es war an der Zeit. Wenn die Haie nicht wissen, wie man unseren Besuch organisatorisch löst, helfen wir gerne. Wir schaffen das in Düsseldorf seit Jahren. Wir freuen uns immer, den Kölnern etwas beibringen zu können. Unsere neue Mannschaft mag es wild und laut, so wird es auf den Rängen auch sein.“

Der Konter von Haie-Sprecher Philipp Walter: „Wir freuen uns, dass die DEG mal wieder ein paar Fans mitbringt.“ Dabei wollen sich die Düsseldorfer inmitten „feindlicher Horden“ vorbildlich verhalten - ihr Team zwar massiv anfeuern, aber kein Theater mit den Haie-Fans anfangen.

Im Düsseldorfer ISS Dome ist das übrigens Normalität. Da sind die Fangruppen hinter dem Gäste-Tor oft bunt gemischt. Haie-Sprecher Walter: „Als Kölner werden wir die DEG-Fans natürlich herzlich willkommen heißen und gemeinsam ein friedliches, aber spannendes Derby erleben.“

Bei dem die Düsseldorfer durch die clevere Ticket-Aktion schon vor dem ersten Bully in Führung liegen...

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