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Düsseldorfs Urgestein: DEG-Käpt’n Daniel im Klub der „900er“

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Jubilar Daniel Kreutzer mit Töchterchen Liz (1 Jahr).
Jubilar Daniel Kreutzer mit Töchterchen Liz (1 Jahr).
 Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Es ist eine lange und erfolgreiche Karriere, die DEG-Urgestein Daniel Kreutzer hinter sich hat.

Wenn der Kapitän am Sonntag (18.30 Uhr, ISS Dome) gegen die Iserlohn Roosters aufs Eis geht, dann feiert er ein ganz edles Jubiläum und löst die Eintrittskarte für einen ganz besonderen Verein: den Klub der „900-er“. Sage und schreibe 900 Spiele in der DEL!

„Darauf bin ich schon ein bisschen stolz“, meint der 33-Jährige. „Aber jetzt will ich auch die 1.000 noch knacken.“ Aktuell läuft seine 17. Profisaison (in der Spielzeit 1996/1997 kam er schon auf 14 Einsätze und schoss seinen Premierentreffer bei der DEG). Der Vorkämpfer sog das Eishockey spielen sozusagen schon mit der Muttermilch auf (seine Eltern betrieben die Stadiongastronomie an der Brehmstraße).

„Ich wollte nie etwas anderes werden als Eishockeyprofi“, sagt der Spielführer. Während seiner tollen Laufbahn (mit über 600 Erstliga-Scorerpunkten) erlebte Kreutzer auch international viele Highlights, war im Trikot mit dem Adler auf der Brust bei zwei Olympischen Spielen und 12 Weltmeisterschaften!

„Viele schöne Erinnerungen, die man nie vergisst“, so der Stürmer, der nach seiner Rückkehr zu seiner alten Liebe (nach Intermezzos in Oberhausen und Kassel) auch bereits wieder im elften Jahr (!) für die Rotgelben seine Schlittschuhe schnürt.

Leider ist die Entwicklung so, dass es möglicherweise die letzte Saison für die DEG ist. Da wegen der völlig unklaren finanziellen Lage eine Zukunft des Traditionsklubs in der DEL sehr unsicher ist, sagt der Flügelstürmer: „Ich habe zwei Kinder, muss meine Familie versorgen. Ich hoffe sehr, dass es hier weitergeht. Aber irgendwann müssen Signale kommen. Ewig kann man nicht warten.“

Ginge er weg, verließe die Identifikationsfigur schlechthin den achtmaligen Meister. Apropos Champion: Es ist das größte Manko in Kreutzers Karriere. Im Gegensatz zu seinem Bruder Christof (fünfmal Meister) blieb Daniel diese Erfahrung (bisher) verwehrt: „Langsam wird es höchste Zeit damit, ich werde ja auch nicht jünger.“

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