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Empfehlen | Drucken | Kontakt 14.02.2013 - 21:52 Uhr

Duell mit Sorgenkind: Caldwell: Die DEG darf nicht sterben

Von OTTO KRAUSE und RONALD TOPLAK
Ryan Caldwell im DEG-Trikot nach der Final-Niederlage 2009 gegen Berlin. Am Freitag verteidigt er für die Eisbären beim Wiedersehen mit seiner alten Liebe.
Ryan Caldwell im DEG-Trikot nach der Final-Niederlage 2009 gegen Berlin. Am Freitag verteidigt er für die Eisbären beim Wiedersehen mit seiner alten Liebe.
Foto: Jan Ovelgönne
Berlin/Düsseldorf –  

Kein einziger Tag verging, an dem Ryan Caldwell nicht seine – teils deftigen – Scherze veranstaltete. Der Verteidiger war in den zwei Jahren zwischen 2008 und 2010, in denen er für die DEG seine Schlittschuhe schnürte, eine absolute Stimmungskanone.

Freitag (19.30 Uhr) kommt es zum Wiedersehen mit seiner alten Liebe, wenn sein neuer Klub, Meister Eisbären Berlin, in der O2-World die DEG empfängt. „Ich hatte in Düsseldorf eine sehr schöne Zeit, die ich nie vergessen werde. Vor allem an die Finalserie gegen die Eisbären 2009 erinnere ich mich gerne, auch wenn wir verloren haben. Wir waren die zweitbeste Mannschaft der DEL. Auch darauf kann man stolz sein.“

Von damals ist auch die Freundschaft zu zwei aktuellen DEG-Cracks. „Marian Bazany und Daniel Kreutzer sind meine Freunde. Wir haben immer Kontakt gehalten. Super Jungs. Aber im Spiel ist das egal, da will ich unbedingt gewinnen. Hinterher sind wir wieder Kumpels.“

Als die Düsseldorfer den Gürtel enger schnallen mussten, war kein Geld für den Abwehrspieler mehr da. Ryan wechselte zu Ässät Pori nach Finnland. Ging dann zum Konkurrenten Lukko Rauma („Ein 20 000-Leute-Städtchen“) und heuerte nun in der Hauptstadt an.

Der 31-Jährige freut sich auf das Duell, macht sich aber auch große Sorgen um seinen früheren Verein: „Ich hoffe sehr, dass sie die finanziellen Probleme in den Griff bekommen. Die DEG darf nicht sterben! Es wäre schade für das deutsche Eishockey und die Deutsche Eishockey-Liga, wenn es den Standort Düsseldorf nicht mehr geben würde!“

Immerhin: Die DEG hat am Donnerstag die 100 000 Euro Lizenzgebühr per Bankbürgschaft bei der DEL hinterlegt. Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp: „Mit dieser Zahlung erfüllen wir die formellen Anforderungen für einen Start in der kommenden Saison. Dieser Schritt gibt uns Kraft und Rückenwind für die laufenden Gespräche. Wir arbeiten weiter engagiert daran, die bestehende Lücke zu schließen! Die Planungen für die Zukunft laufen weiter auf vollen Touren!“

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