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DEG kämpft an allen Fronten: Die Pleiten-Pech-und-Pannen-Saison

Christian Brittig schaut nachdenklich: Der DEG-Cheftrainer hat es diese Saison ganz schwer.
Christian Brittig schaut nachdenklich: Der DEG-Cheftrainer hat es diese Saison ganz schwer.
 Foto: Hesse
Düsseldorf –  

Die DEG kämpft an allen Fronten, sportlich um die Gunst der Fans und wirtschaftlich ums Überleben. Seit einem Jahr der pure Stress beim achtmaligen Champion.

Viele helfende Hände, Freunde mit Herz fürs Eishockey und top-motivierte Mitarbeiter geben alles, damit der Traditionsklub nicht in der Versenkung verschwindet. Doch es ist, als hätte sich alles gegen die DEG verschworen.

Das fängt schon mit dem Spielplan an. Zwischen dem 24. September und dem 12. Oktober musste die Truppe wegen „Wetten, dass …“ fünfmal in Folge auswärts ran – alle 5 Partien gingen verloren. Zwischen dem 26. November und 8. Dezember folgten noch einmal 3 Auftritte hintereinander auf fremdem Eis – wieder setzte es nur Niederlagen.

„Der Spielplan ist eine Katastrophe für uns. Die Truppe hatte da kaum Zeit, sich zu erholen. Wenn man uns ein bisschen hätte helfen wollen, hätte das ganz anders aussehen müssen“, so Manager Walter Köberle (64). „Dann haben wir auf einmal fünf Heimspiele in Folge. Wo wir Zuschauer verlieren, weil die Fans sich das so oft hintereinander nicht leisten können und aussuchen.“

Wirtschaftlich sieht es ohnehin mies aus. Noch immer fehlen 2,4 Millionen Euro, um die nächste Saison zu sichern. Und es gibt noch viel mehr Ärgernisse. Zwischendurch setzte ein ganz fieses Magen-Darm-Virus gleich mehrere Spieler außer Gefecht.

Dazu kommt das ständige Verletzungspech. Boos und Catenacci haben praktisch gar nicht gespielt und werden es wohl auch nicht mehr. Bei Habermann sieht es ebenfalls danach aus. Paris und Bazany fielen wochenlang aus. Aktuell fehlt auch noch Strodel.

Nun der Gipfel: Am 10. Januar wurde die letzte Ausländerlizenz an Stürmer Long vergeben, acht Tage später verletzte sich Star-Keeper Goepfert schwer am Knie (Kapselriss und Bänderdehnung)! Die DEG kann nun nicht mehr auf der wichtigsten Position - Torwart - nachrüsten.

Mit Goepfert-Ersatz Linda setzte es gleich eine Niederlage in Iserlohn, nach der auch die kühnsten Optimisten nicht mehr von den Playoffs träumen. Und: Die Liga bestrafte die DEG permanent gnadenlos. Bei keiner Truppe setzte es so viele und nachhaltige Sperren, wie bei den Rotgelben - derzeit muss Käpt’n Daniel Kreutzer zuschauen. Die Pleiten-Pech-und-Pannen-Saison für die DEG, es läuft alles schief, was schief laufen kann ...

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