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DEG droht der Ausverkauf!: Käpt’n Kreutzer schlägt Alarm

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DEG-Kapitän Daniel Kreutzer warnt vor dem drohenden Ausverkauf und schließt selbst einen Abgang ins Ausland nicht aus.
DEG-Kapitän Daniel Kreutzer warnt vor dem drohenden Ausverkauf und schließt selbst einen Abgang ins Ausland nicht aus.
Foto: Hesse
Düsseldorf –  

17 Profi-Jahre. Mehr als 900 DEL-Spiele. Schon im elften Jahr wieder zurück bei seinem Stammklub DEG – Daniel Kreutzer hat eine große und erfolgreiche Karriere hinter sich. Doch die wird wohl ein ganz anderes Ende nehmen als geplant.

„Eigentlich wollte ich meine Laufbahn hier bei meiner DEG beenden. Aber leider ist noch nicht klar, ob das wirklich so kommt“, sagt der 33-Jährige.

Denn nach wie vor steht die Ampel beim achtfachen Champion nicht auf grün. Im Gegenteil! Obwohl Sponsor Clinicall sein Engagement wegen der guten Zusammenarbeit aufstockt und wohl auch die Stadtwerke Düsseldorf deutlich mehr beisteuern wollen als bisher, fehlen immer noch zwei Millionen Euro in einem Konkurrenzfähigen DEL-Etat für die Saison 2013/14.

„Das ist sehr schade. Deshalb gibt es momentan auch keine Signale. Aber wenn das nicht bald passiert, wird das schlimme Folgen haben“, schlägt Kreutzer Alarm vor der zukunftsweisenden Sitzung der DEG-Gesellschafter Donnerstag. Düsseldorf droht der Ausverkauf, denn alle Spielerverträge laufen am Saisonende aus.

„Wir haben eine gute Truppe, die sich ständig weiterentwickelt hat. Ich weiß“, so der Angreifer, „dass viele Jungs sehr gerne bleiben würden. Aber sie müssen ja auch sehen, wo sie bleiben. Es ist doch logisch, dass die irgendwann woanders hingehen, wenn ihnen gute Verträge angeboten werden. Und das ist bei den Besten natürlich der Fall!“ Der DEG- Spielführer fordert: „Wenn jemand einsteigen möchte, dann bitte schnell! Sonst bricht das ganze Team auseinander.“

Topscorer Calle Ridderwall (24) steht ausgerechnet bei Erzrivale Köln ganz oben auf der Liste. Auch Torjäger Travis Turnbull (26) und Top-Keeper Bobby Goepfert (29, will Freitag bei den Eisbären Berlin sein Comeback geben) sollen sehr gute Offerten vorliegen haben.

„Aber so weit ich weiß, hat noch keiner woanders unterschrieben. Es wird aber höchste Zeit“, glaubt Kreutzer. „Es wäre sicher sehr gut, wenn bis zum letzten Saisonspiel klar wäre, ob es hier weitergeht.“ Also bis zum Derby am 8. März gegen die Haie oder spätestens bis zur letzten Auswärtsreise am 10. März zum Tabellenvorletzten Wolfsburg.

Falls es in knapp vier Wochen immer noch keine konkreten Vertragsangebote gibt, ist auch für Urgestein Kreutzer Schluss: „Dann muss ich vielleicht noch mal zwei Jahre weg aus Düsseldorf. Sogar das Ausland kann es sein, denn meine älteste Tochter Fee ist noch nicht in der Schule. Ich habe dann ja keine Wahl.“

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