„Bobby hat es gleich angezeigt, es ging nicht mehr“, beschreibt DEG-Trainer Christian Brittig (46) die Szene kurz vor Schluss bei der dummen 3:6-Pleite gegen Berlins Eisbären. „Goepfert kann in Iserlohn nicht spielen, für ihn geht Linda ins Tor.“
Auch Top-Nachverpflichtung Ashton Rome (27), der in 22 Spielen schon zehnmal ins Schwarze traf (acht Assists) hat’s erwischt.
„Er hat einen harten Schuss auf dem Spann abbekommen, wir müssen abwarten, wie es mit ihm weitergeht“, so Brittig frustriert. „Er will es aber probieren.“
Das DEG-Drama – nach vier Siegen in Serie verschenkten die Rot-Gelben den möglichen fünften Dreier nach 3:1-Führung gegen den Meister im Schlussdrittel noch. Mit drei Gegentreffern innerhalb von zwei Minuten! Dazu nun der Ausfall von Goepfert. Bitter!
Da mit dem Super-Keeper nun ein Ausländer weg ist, rückt Drew Paris (24) am Sonntag (16.30 Uhr) am Seilersee wieder ins Team. Gegen Tabellennachbar Iserlohn könnte die DEG wertvollen Boden gutmachen.
„Aber dafür müssen wir besser spielen. So gut es zwei Drittel gegen die schnellen Berliner auch ausgesehen hat – in den letzten 20 Minuten haben wir die defensiven Zweikämpfe verloren, dadurch wurde der Druck zu hoch“, hat Brittig analysiert.
„Das ist die Kehrseite des neuen, offensiveren Systems. Wenn wir uns vorne mit unseren nur drei Reihen zu sehr auspowern, fehlt nach hinten die Kraft. Aber ich denke nicht, dass ich zu der alten Taktik zurückkehre. Sondern eher, dass wir an den Fehlern arbeiten und versuchen, uns in dieser Ordnung zu verbessern.“
Auch das Team will so weitermachen. „Wir haben das vorher super gemacht. Das ist ein kleiner Rückschlag, nicht mehr. Davon lassen wir uns nicht aus der Bahn werfen“, sagt Topscorer Calle Ridderwall. „Ich bin sicher, dass wir weiter gewinnen.“ Am besten gleich bei den „Hähnchen“.
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