56 Tage war der Oldie weg, am Freitag kann er wieder loslegen: Marian Bazany hat die Folgen des beim Spiel in Hannover erlittenen Innenbandrisses überwunden. „Ich trainiere schon länger wieder mit und habe keine Schmerzen mehr“, so der 37-Jährige glücklich. „So viele Spiele nicht dabei zu sein war hart. Ich hoffe, dass ich nun wieder zum Einsatz komme, darauf habe ich hingearbeitet.“
„Bazy“ möchte gegen keinen Geringeren, als die Berliner Eisbären zurück aufs Eis, Freitag (19.30 Uhr) steigt das Kräftemessen mit dem Meister. Das fünfte und letzte Spiel der Heimserie, in der die Rot-Gelben ihre Wiederauferstehung gefeiert haben.
„Vier Siege in Folge, das kann sich sehen lassen. Wäre toll, wenn wir auch den fünften Erfolg nachlegen können“, sagt Bazany, der aber eine Knieschiene tragen wird: „Das vermindert das Risiko, ist aber natürlich gewöhnungsbedürftig.“
Mit Marian auf Bärenjagd! Für den zweiten 37-Jährigen im Team sieht es dagegen nicht gut aus. Tino Boos wird nicht nur heute nicht dabei sein, sondern nie mehr als Eishockeyprofi auflaufen!
„Bei der Genesung sind kaum Fortschritte erkennbar, so dass sich eins und eins zusammen zählen lässt“, sagt der Stürmer traurig. „Ich habe mir die Saison zwar anders vorgestellt, aber zumindest kann ich auf 20 schöne Eishockey-Jahre zurückblicken.“
Der Patensohn von Manager Walter Köberle (64) frustriert: „Ich wollte der DEG beim Neuaufbau helfen, aber nach zwei weiteren Muskelverletzungen kann ich die nötige Kraft nicht mehr aufbringen.“
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