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3:6 gegen Eisbären: Blackout kostet die DEG den Sieg

Felix Bick (hier gegen Berlin) überzeugte in Augsburg.
Felix Bick (hier gegen Berlin) überzeugte in Augsburg.
Foto: Ovelgönne
Düsseldorf –  

Die schöne Serie ist nach vier Siegen gerissen! Mit einem zweiminütigen Blackout im Schlussdrittel brachte sich die DEG um den Lohn eines bis dahin tollen Auftritts und vergeigte das Duell mit den Eisbären Berlin nach 3:1-Führung noch mit 3:6, dümmer geht nicht!

Die wieder mit Abwehr-Oldie Marian Bazany angetretene DEG (Paris musste als überzähliger Ausländer auf die Tribüne) machte von Anfang an Druck – und kombinierte klasse: Colin Long zeigte prima Spielverständnis, passte zu Ashton Rome, der die Scheibe nur noch aus Kurzdistanz einzuschieben brauchte. Die DEG drehte auf, schaffte aber das 2:0 nicht.

Das rächte sich: Die Meister-Bären kamen bei einer doppelten Überzahl zum glücklichen Ausgleich durch Matthew Foy.

Allerdings kann es auch Düsseldorf mit zwei Puckjägern mehr auf dem Eis: Niki Mondt stand am langen Pfosten goldrichtig, staubte aus Kurzdistanz zum 2:1 ab. Andreas Martinsen legte sogar das 3:1 nach.

„Düsseldorf macht ein wirklich gutes Spiel“, meinte Eisbären-Manager Peter-John Lee bei seiner Zigarettenpause nach dem zweiten Drittel. „Noch ist nichts verloren.“

Die Ex-DEG-Ikone mit Orakel-Qualitäten, denn zweimal Julian Talbot sowie Mads Christensen schockten die DEG mit einem Dreierpack innerhalb von nur 120 Sekunden!

Viel zu sorglose Düsseldorfer ereilt ein Blitz-K.o. Zu allem Überfluss musste auch noch Keeper Bobby Goepfert verletzt raus, Ersatzmann Felix Bick kassierte noch einen Treffer von Tyson Mulock, Olver traf noch ins leere DEG-Tor.

Düsseldorfer EG - Eisbären Berlin 3:6 (1:1, 2:0, 0:5)

Tore: 1:0 Rome (11:39), 1:1 Foy (14:13), 2:1 Mondt (25:36), 3:1 Martinsen (33:07), 3:2 Talbot (44:44), 3:3 Christensen (45:49), 3:4 Talbot (46:44), 3:5 Mulock (57:40), 3:6 Olver (59:27)

Schiedsrichter: Brüggemann/Rohatsch (Iserlohn/Lindau)

Zuschauer: 5034

Strafminuten: Düsseldorf 10 - Berlin 18

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