„Das war doch ein Glückstor, dreimal abgefälscht. Verdammt ärgerlich“, meinte DEG-Stürmer Ashton Rome nach der blöden 2:3-Niederlage gegen Straubing zum entscheidenden Treffer.
Aber der Reihe nach: Ein Schlagschuss-Hammer hatte dem Kerl vor 13 Tagen den rechten Ringfinger zertrümmert, doch der Haudegen wollte seine Teamkollegen nicht im Stich lassen.
„Es tut weh, aber Eishockey ist ein Männersport und ich bin kein Weichei“, sagte die Kante dazu lapidar. Und wurde für seine blitzsaubere Einstellung belohnt.
Die Tigers hatten in einem zerfahrenen Match schon zweifach durch Dotzler und Hussey zugebissen, da kataplutierte der harte Ashton (dem Tiger Germyn zwischendurch sogar eine blutige Nase verpasst hatte) seine Truppe mit dem Anschluss zurück ins Match.
Und die Hausherren langten gleich nochmal hin: Abwehrschrank Drew Paris traf zum 2:2-Ausgleich und war mit seinem Tor der Dome-Stimmungsmotor – die Fans in der gut besuchten Halle gaben richtig Gas.
Doch die Rotgelben, bei denen Daniel Kreutzer und Colin Long trotz Grippe aufliefen und die DNL-Youngster Jari Neugebauer und Eric Stephan aushelfen mussten, hatten Pech im Schlussabschnitt: Germyn machte mit einem Dusel-Billardtor für Straubing alles klar.
Zu allem Überfluss ist Stürmer Travis Turnbull nachs einer dritter Disziplinarstrafe Sonntag beim KEV gesperrt.
Wann lässt die DEG die Hosen runter?
Die Frist rückt immer näher und mit den Lizenzunterlagen wird es immer knapper. Selbst die DEG kann die Gerüchte nicht beruhigen und legt noch kein Finanzkonzept vor.
Fischbuch selbstbewusst: Wollen diesmal in die Playoffs!
In der abgelaufenen Spielzeit kam er wegen vieler personeller Engpässe als Förderlizenzler zu 28 DEL-Einsätzen. Nun will der 19-Jährige richtig angreifen.
Kreutzer: Bis 40 Spielen, dann Manager
Der DEG-Kapitän will den Verein anschieben, damit Düsseldorf wieder nach vorne kommt. Seine Zukunft plant er voll bei der DEG.