Mit dem Comeback von Kapitän Daniel Kreutzer, der seine Sechs-Spiele-Sperre abgebrummt hatte, sollte alles besser werden – doch die DEG musste in Hannover den nächsten Dämpfer einstecken. Das Schlusslicht unterlag den Scorpions mit 1:3.
„Wir wollen keine Wettbewerbsverzerrung“, ist sich Cheftrainer Brittig sicher, dass seine abgeschlagene Truppe in jedem Match Vollgas geben wird. Und die Rotgelben hielten sich dran. Auch in der TUI-Arena stimmte der Einsatz. Die Gäste begannen hochkonzentriert und engagiert.
Die Belohnung für den beherzten Auftritt strichen die Düsseldorfer, bei denen erneut Bubi Felix Bick für den verletzten Bobby Goepfert zwischen den Pfosten stand, ein: 196 Sekunden vor der ersten Sirene war es (natürlich!) Torjäger Calle Ridderwall. Der Schweden-Knipser zog nach einem schönen Pass von Travis Turnbull sofort ab – und traf in die Maschen.
Doch die Hausherren antworteten im Mittelabschnitt prompt: Gerrit Fauser gelang der Ausgleich nach nur 53 Sekunden! Und die Scorpions stachen gleich noch mal zu: Sergej Janzen brachte die Gastgeber erstmals in Führung.
Der Liga-Letzte leistete sich im Mittelabschnitt eine kurze Auszeit, die böse bestraft wurde. Im letzten Drittel setzte der erfahrene Torjäger Ivan Ciernik, als Maik Klingsporn auf der Strafbank hockte, in Überzahl den Schlusspunkt.
Kreutzer erlebte also in seinen 899. DEL-Einsatz eine Niederlage. Darf er wenigstens Sonntag bei seinem Jubiläum gegen Iserlohn (18.30 Uhr, ISS Dome) einen Sieg bejubeln?
Hannover Scorpions - Düsseldorfer EG 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
Tore: 0:1 Ridderwall (16:44), 1:1 Fauser (20:53), 2:1 Janzen (32:29), 3:1 Ciernik (48:36)
Schiedsrichter: Jablukov/Yazdi (Berlin/Neuss)
Zuschauer: 3519
Strafminuten: Hannover 4 - Düsseldorf 8
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