Die Rumeierei hat ein Ende: Mittwoch wird bei der DEG offiziell verkündet, dass Lance Nethery ab sofort nicht mehr Manager ist.
„In einem langen Gespräch mit Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp haben wir so entschieden. Ich habe immer gesagt, dass ich gehe, wenn die Klub-Führung hier jemand anderes auf meinem Posten haben will.“
In der Zeit des Kanadiers waren die Düsseldorfer ständiger Playoff-Gast, zusammen mit Ex-Aufsichtsratschef Jochen Suhr hatte er großen Anteil an der kompletten Entschuldung des achtmaligen Champions - der große Wurf, eine Meisterschaft zu holen, gelang ihm aber (noch) nicht.
Da die klamme DEG alle Kräfte bündeln muss, werden interne und preiswerte Lösungen gesucht. Heißester Kandidat auf Netherys Nachfolge ist als Interimslösung Urgestein Walter Köberle: „Die DEG ist mein Leben. Natürlich stehe ich zur Verfügung, wenn das gewünscht ist, es geht ums Überleben.“
Er weiß, dass er den Neustart mit ganz knappen Mitteln realisieren muss: „Wer sich keinen Mercedes leisten kann, der muss eben Kleinwagen fahren. Wir wollen eine junge Truppe aufbauen, die stolz ist, für die DEG spielen zu dürfen und 60 Minuten kämpft. Da müssen auch Fehler verziehen werden, die Erwartungshaltung muss realistisch sein. Aber ich bin sicher: Unsere Fans werden das mittragen.“
Nach Bekanntwerden zahlreicher Abgänge gibt es auch positive Entwicklungen: Bobby Goepfert, Ben Gordon, Marian Bazany und Diego Hofland können sich „gut vorstellen, zu bleiben“. Auch Derek Dinger und Jason Holland sollen gehalten werden.
Ein klares Signal: Alle glauben an eine Zukunft des Traditionsklubs, möchten die jungen Spieler führen, mit denen die Rot-Gelben aus finanziellen Gründen zwangsläufig ins Rennen gehen müssen.
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Liebeswirbel bei Eichins
Man kann sich die große Liebe nicht aussuchen. Das musste auch Haie-Boss Thomas Eichin feststellen, denn seine Tochter Laura ist mit DEG-Verteidiger Jannik Woidtke liiert.
| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
| 1 | Eisbären Berlin | 171:140 | 95 | ||
| 2 | ERC Ingolstadt | 168:150 | 93 | ||
| 3 | Wolfsburg | 174:122 | 91 | ||
| 4 | Adler Mannheim | 171:148 | 90 | ||
| 5 | Hamburg Freezers | 149:149 | 83 | ||
| 6 | Straubing Tigers | 161:151 | 80 | ||
| 7 | DEG Metro Stars | 162:167 | 80 | ||
| 8 | Augsburger Panther | 135:131 | 79 | ||
| 9 | Kölner Haie | 135:145 | 78 | ||
| 10 | Iserlohn Roosters | 150:150 | 77 | ||
| 11 | EHC München | 124:135 | 71 | ||
| 12 | Krefeld Pinguine | 126:153 | 69 | ||
| 13 | Nürnberg | 122:165 | 55 | ||
| 14 | Hannover Scorpions | 119:161 | 51 | ||