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Werder chancenlos: 5:0! BVB wahrt mit Tor-Gala seine Mini-Chance

Sebastian Kehl und Marco Reus gratulieren Mario Götze nach dem Treffer zum 2:0.
Sebastian Kehl und Marco Reus gratulieren Mario Götze nach dem Treffer zum 2:0.
Foto: dpa
Bremen –  

Borussia Dortmund hat eindrucksvoll seine minimale Chance auf eine erfolgreiche Titelverteidigung gewahrt. Der Bundesliga-Dritte setzte sich bei Werder Bremen hochverdient mit 5:0 (2:0) durch, dennoch beträgt der Rückstand auf Tabellenführer und Herbstmeister Bayern München weiterhin zwölf Punkte.

Gleich der erste Torschuss der Westfalen wurde mit dem Führungstor belohnt. Nationalspieler Marco Reus (9.) zirkelte einen Freistoß aus 20 Metern Entfernung über die Bremer Abwehrmauer hinweg in die linke Torecke.

Zehn Minuten später nutzte Mario Götze ein Missverständnis in der Hintermannschaft der Hanseaten mit einem abgefälschten Schuss zum zweiten BVB-Treffer. Für beide war es jeweils das siebte Saisontor.

Für die Vorentscheidung sorgte der Brasilianer Felipe Santana mit einem Kopfballtor drei Minuten nach Wiederbeginn. Der Südamerikaner ersetzte in der Innenverteidigung den verletzten Neven Subotic.

Nach dem elften Saisontor von Robert Lewandowski (81.) setzte Jakub Blaszczykowski (85.) den Schlusspunkt.

Vor 42.100 Zuschauern im ausverkauften Weserstadion war die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp in allen Belangen das bessere Team. Die Platzherren hatten dieser Überlegenheit nur großen Einsatz entgegenzusetzen.

Insbesondere in der Offensive aber fehlte es ohne den gelb-gesperrten Marko Arnautovic an der erforderlichen Durchschlagskraft. Auch nach den beiden schnellen Treffern behielten die Gäste das Heft fest in der Hand.

Die Hanseaten konnten sich nur gelegentlich mit eher zaghaften Kontern ein wenig befreien, ohne vor dem Tor des Double-Gewinners ernsthaft für Gefahr zu sorgen. Nach dem Seitenwechsel ging die Partie genauso einseitig weiter.

Erst nach 59 Minuten kam die Truppe von Trainer Thomas Schaaf zuu einer ersten Torchance, doch bei einem Kopfball von Nils Petersen war BVB-Torhüter Roman Weidenfeller auf dem Posten und wehrte zur Ecke ab.

Rückkehrer Nuri Sahin saß bei Dortmund zunächst wie erwartet nur auf der Auswechselbank, wurde aber in der Schlussphase, 644 Tage nach seinem letzten Bundesligaspiel am 17. April 2011 (3:0 gegen Freiburg), eingewechselt. Für die Platzherren drückte auf der Tribüne der designierte neue Sportchef Thomas Eichin vergeblich die Daumen.

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