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Comeback beim BVB: Sahin: „Nur hier funktioniere ich zu 100 Prozent“

Nuri Sahin mit seinem neuen BVB-Trikot.
Nuri Sahin mit seinem neuen BVB-Trikot.
Foto: dpa
Dortmund –  

Die Rückkehr nach Dortmund lässt Nuri Sahin auf bessere Zeiten als zuletzt in Madrid und Liverpool hoffen. Bei seinem Heimatclub will der Mittelfeldspieler an seine alte Galaform anknüpfen, die ihn einst für Real interessant machte.

Welche Gefühle löst es bei Ihnen aus, wieder für Borussia Dortmund zu spielen?

Sahin: „Ich kann nicht sagen, wie glücklich ich bin, wieder zu Hause zu sein. Ich habe heute nur drei, vier Stunden geschlafen und wollte unbedingt so schnell wie möglich nach Hause. Das ist mein Verein, meine Heimat, hier kenne ich jedes Gesicht. Heute war ich im Krankenhaus beim Medizincheck. Da haben sich die Schwestern so gefreut, dass ich mir gedacht habe, ich habe zu 100 Prozent die richtige Entscheidung getroffen.“

Welche Lehren ziehen Sie aus Ihrer Zeit in Madrid und Liverpool?

Sahin: „Ich bin gereift. Schließlich habe ich mit den besten Spielern gespielt auf meiner Position, mit Xabi Alonso und Steven Gerrard. Es war sehr lehrreich. Es mag zwar komisch klingen: Aber ich bin davon überzeugt, dass ich in dieser Zeit ein besserer Fußballer geworden bin. Gegen den Ball kicken kann ich immer noch. Als ich dort war, habe ich aber sehr schnell gemerkt, dass ich nur bei Borussia Dortmund sein will. Nur hier funktioniere ich zu 100 Prozent - sowohl als Fußballer als auch als Mensch.“

Auf der Mittelfeldposition gibt es für Sie in Dortmund mittlerweile stärkere Konkurrenz als noch vor zwei Jahren. Wie schwer wird der Kampf um einen Stammplatz?

Sahin: „Die Jungs haben sich in den vergangenen eineinhalb Jahren gut entwickelt und waren sehr erfolgreich. Aber ich denke, dass ich mit meiner Qualität die Mannschaft noch mal nach vorn bringen kann. Ich bin nicht hier, um irgend jemandem den Platz wegzunehmen. Im Vordergrund steht der Erfolg von Borussia Dortmund.“

Wie haben die Dortmunder Mitspieler reagiert?

Sahin: „Absolut positiv. Ich hatte in der Woche ohnehin zwei-, dreimal Kontakt zu den Jungs. Wir spielen Playstation online, wir telefonieren, wir simsen. Ich freue mich auf die Jungs.“

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