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3:0 gegen Nürnberg: BVB-Sieg ohne Mühe: Kuba-Doppelpack

Jakub Blaszczykowski feiert sein Doppelpack gegen Nürnberg.
Jakub Blaszczykowski feiert sein Doppelpack gegen Nürnberg.
 Foto: Bongarts/Getty Images
Dortmund –  

Mit einer souveränen Vorstellung und dank eines Doppelpacks von Jakub Blaszczykowski hat Borussia Dortmund erneut ein Ausrufezeichen gesetzt.

Mit einem 3:0 (2:0)-Sieg im ersten Heimspiel des Jahres gegen den 1. FC Nürnberg lieferte der deutsche Meister eine eindrucksvolle Demonstration seiner derzeitigen Spiel- und Offensivstärke. Immerhin 15 Treffer stehen für die Double-Gewinner aus den letzten vier Pflichtspielen zu Buche, zuletzt ein 5:0 beim spektakulären Rückrundenstart in Bremen.

Bei Minusgraden vor 80.100 Zuschauern war Polens Nationalspieler Blaszczykowski mit seinen Saisontoren Nummer sieben und acht (18., Foulelfeter und 21.) gegen den zuvor in drei Begegnungen unbesiegten Tabellen-15. aus Franken erfolgreich.

Das 3:0 erzielte Robert Lewandowski (88.). „Wir haben es in der ersten Halbzeit in der Offensive nicht schlecht gemacht und uns viele Chancen herausgespielt“, sagte der Ex-Nürnberger Ilkay Gündogan: „Wir haben jetzt zwei sehr ordentliche Spiele gemacht. Dass wir zweimal zu Null gespielt haben, zeigt, dass wir stabil sind und im Trainingslager gut gearbeitet haben.“

Club-Torwart Raphael Schäfer gab zu: „Der Gegner war eindeutig besser, wir wollten nicht sieben oder acht Stück bekommen und nicht komplett untergehen.“ Von der ersten Minute an sahen sich die Nürnberger gegen schnell kombinierende Borussen im Rückwärtsgang. Die Gastgeber lieferten in der fünften Minute eine Demonstration ihres schnellen Umschaltspiels, als Lewandowski nach einer Vorlage seines polnischen Landsmanns Blaszczykowski den Führungstreffer aus nur fünf Metern verpasste.

Beinahe wäre jedoch der Schuss nach hinten losgegangen, denn BVB-Keeper Roman Weidenfeller musste nach einer Viertelstunde zunächst mit einem Reflex einen Kopfball des völlig freistehenden Tomas Pekhart und anschließend noch den Nachschuss von Markus Feulner klären.

Doch ein sicher verwandelter Strafstoß von Blaszczykowski nach einem Foul von Nürnbergs Timo Gebhart an Lukasz Piszczek brach schließlich das Eis. Wenig später nutzte Blaszczykowski eine Nachlässigkeit der Club-Defensive und schoss aus acht Metern ungehindert ein.

Auch in der Folge stand FCN-Torhüter Schäfer mehrfach im Blickpunkt und verhinderte Schlimmeres. Die Franken zeigten sich von der Daueroffensive des BVB sichtlich beeindruckt und gaben ihre Defensiv-Taktik auch nach dem 0:2 nicht auf, als wollten sie sich schon vor der Pause auf Schadenbegrenzung beschränken.

Erst nach dem Wechsel tauchten die Nürnberger, denen zuletzt vor 22 Jahren der ein Sieg in Dortmund gelungen war, vermehrt in der Hälfte der Gastgeber auf. Nach einer Stunde hatte Lewandowski die vorzeitige Entscheidung auf dem Fuß, verlor jedoch erneut das Duell mit Gäste-Torhüter Schäfer.

Der BVB schloss seine Angriffe nach dem Wechsel gegen aufrückende Nürnberger nicht mit der nötigen Konsequenz ab. Der türkische Nationalspieler Nuri Sahin saß auch im zweite Bundesligaspiel zwei Wochen nach seiner Rückkehr zunächst auf der Bank, wurde aber in der 76. Minute unter dem frenetiaschen Applaus der BVB-Fans eingewechselt.

Es war Sahins erster Auftritt in Dortmund seit dem 17. April 2011 (3:0 gegen Freiburg).

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