Darum geht's: Wir spielen, mailen, bloggen, twittern, und vor allem googeln wir, was das Zeug hält. Die Maschinen, die wir dazu benutzen, werden immer schöner und mehr und mehr zu einem Teil unserer selbst. Ohne Zweifel sind wir ungemein fixiert auf den digitalen Kosmos hinter unseren Endgeräten nur leider oftmals mit einem sehr fragmentarischen Wissen ausgestattet. Wer überblickt schon alle Dienste, mit denen Google an unsere Daten und geheimsten Wünsche kommt? Wer hat mehr als eine vage Ahnung von den Abhängigkeiten, in die man geraten kann? Ibrahim Evsan erklärt, was sich hinter all den Begriffen verbirgt, von denen man manche nur vom Hörensagen kennt, wie man sich (und seine Kinder) vor den Gefahren schützt, wie man seinen Ruf im Netz pflegt, welche gewaltigen Veränderungen wir aus seinen Weiten noch zu erwarten haben und wie wir auch als Volkswirtschaft in der digitalen Zukunft bestehen können.
So ist's: Da hat jemand die Zeichen der Zeit erkannt! Ibrahim Evsan beschreibt die aktuelle Situation des Lebens mit dem Internet praxisnah und verständlich. Wer sich noch nicht auskennt, versteht das Buch ganz leicht und wer sich auskennt und viel Zeit im Web verbringt, wird die ein oder andere Bestätigung finden. Evsan beleuchtet vor allem erschreckend deutlich, welche Übermacht Google darstellt und welche Gefahren das bergen kann - und das, ohne den Suchmaschinengiganten zu verteufeln. "Der Fixierungscode" ist genau das richtige Buch für die Internet-Generation 2010. Sehr angenehm geschrieben und trotzdem sehr augen-öffnend.
Zabert Sandmann Verlag, 16,95 Euro, 166 Seiten, ISBN: 3898832554
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