Flächenmäßig zählt Brühl zwar zu den kleineren Kommunen des Rhein-Erft- Kreises, doch die Schlossstadt hat sich ständig weiter entwickelt und kann heute ein erhebliches wirtschaftliches Potential vorweisen. Neben zahlreichen Industrie- und Handwerksbetrieben stellt der Kulturtourismus in Brühl einen unverzichtbaren Wirtschaftsfaktor dar.
Für den Standort Brühl haben sich namhafte Unternehmen entschieden. Seit längerer Zeit befinden sich die Renault Deutschland AG und die NISSAN Center Europe GmbH, die DOM Sicherheitstechnik GmbH & Co KG mit Ihren Firmensitzen und Produktionsanlagen in Brühl.
Darüber hinaus fühlen sich das Feinkostunternehmen MERL GmbH & Co KG und der Spirituosen-Produzent Flimm GmbH & Co KG seit vielen Jahren mit dem Standort Brühl verbunden. Auch viele mittelständische und kleinere Unternehmen sowie eine Reihe von über die Grenzen Brühls hinaus bekannten Handwerksbetrieben bevorzugen den verkehrsgünstigen Standort zwischen Köln, Bonn und Aachen.
Neben den harten Standortfaktoren sind zunehmend auch die weichen Faktoren für die Attraktivität eines Standortes ausschlaggebend. Diese weichen Faktoren werden für die Unternehmen immer wichtiger, da sie das Leben am Wohn- und Arbeitsort für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter prägen und somit dafür sorgen, dass jedes Unternehmen am Standort Brühl auf eine zufriedene Belegschaft zählen kann.
Hier hat Brühl im Vergleich zu anderen Städten im Rhein-Erft-Kreis die Nase vorn. Brühl bietet ein reichhaltiges Kulturprogramm und ein breites Spektrum an Bildungseinrichtungen. Denn das Thema Bildung ist für die Eltern schulpflichtiger Kinder ein wichtiges Entscheidungskriterium für die Wahl ihres Lebensmittelpunktes.
Papst Johannes Paul der Erste
Erst seit 1980 gibt es das Goldene Buch in der Schlossstadt. Die erste Eintragung blieb dann auch einem prominenten Gast in Brühl vorbehalten: Papst Johannes Paul II., der im November Deutschland besuchte.
Weltkulturerbe Augustusburg
Bereits im 12. Jahrhundert besaßen die Erzbischöfe von Köln in Brühl ein Gut mit Wildpark. EXPRESS erzählt die Geschichte der Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust, die seit 1984 UNESCO-Welterbestätten sind.
Nächster Halt: Brühl
Sie ist der würdige Nachfolger des „Feurigen Elias“. Das war das Bimmelbähnchen, das früher durch Brühl fuhr. Und mit etwa der gleichen Verspätungsrate kann auch die Linie 18 aufwarten. EXPRESS fährt alle Stationen in Brühl ab.