Empfehlen | Drucken | Kontakt03.12.2010 - 09:48 Uhr

Weihnachtsbäckerei: Ein Brause-Ufo klebt am Hexenhaus

Louisa (5), Tammo (6),Mascha (6), Annemarie (5), Charlotte ( 5), Louis (3) und Helen (2) zeigen Süßigkeiten. Das Knusperhaus wird mit Hilfe von Konditormeisterin Natascha Schulze (rechts) und Mami Annemone Kaib verziert.
Louisa (5), Tammo (6),Mascha (6), Annemarie (5), Charlotte ( 5), Louis (3) und Helen (2) zeigen Süßigkeiten. Das Knusperhaus wird mit Hilfe von Konditormeisterin Natascha Schulze (rechts) und Mami Annemone Kaib verziert.
Brühl –  

Ganz vorsichtig klebt Charlotte (5) die Brauseschnecke auf den Zuckerguss. Schließlich soll alles gut halten, an dem Knusperhaus, das in der Vorweihnachtszeit schon zum vierten Mal das Foyer des Kindergartens „An der Eckdorfer Mühle“ verschönern wird. Alle 96 Kinder der städtischen Einrichtung sind den ganzen Vormittag damit beschäftigt, das etwa einen Meter hohe und von Vater Martin Steinbach aus Holz gezimmerte Lebkuchenhaus zu verzieren.

Im Keller der Kita duftet es nach Lebkuchen, und schnell verschwinden die kahlen Holzwände hinter köstlichem dunkelbraunem Lebkuchen, auf den die Kinder insgesamt 54 Tüten Haribo verkleben: Schaummäuse, Brause-Ufos, Toffifee, Smarties, Dominosteine.

Die Idee dazu hatte – wie soll es auch anders sein – eine Mutter. Natascha Schulze ist Konditormeisterin und hat vor ihrer ersten Schwangerschaft die Welt bereist und vielerorts als Patissière gearbeitet. Die 39- Jährige kennt das Geheimnis eines guten Lebkuchenteigs: „Lassen Sie ihn ruhig acht Wochen liegen.“

Es ist ein Riesenspaß: In Gruppen geordnet geht es zum Knusperhaus, jedes Kind darf sich zwölf Süßigkeiten aussuchen, auch wenn es bei manchen mit dem Zählen hapert, und einige Brause-Ufos im Mündchen anstatt auf der Lebkuchenhaus landen – am Ende sind alle 112 Lebkuchenplatten schön geschmückt.

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Kita-Chefin Dorothée Hinsel ist begeistert: „Das sieht einfach wunderschön aus.“ Jetzt müssen die Kleinen nur noch bis kurz vor Weihnachten durchhalten, dann sind alle eingeladen, das Kunstwerk gemeinsam aufzuessen.

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