Kinder und Jugendliche lernen im Max-Ernst-Museum bei Führungen, Mitmach-Aktionen und Geburtstagsfeiern das vielseitige Schaffen des 1891 in Brühl geborenen Künstlers Max Ernst kennen. Wer selbst kreativ werden möchte, kann die Techniken ausprobieren, mit denen der gewitzte Maler und Bildhauer gearbeitet hat: Frottagen, Collagen und Assemblagen.
Einmal im Monat besuchen Kinder und (Groß-)Eltern in einem halbstündigen Familien-Rundgang gemeinsam das Museum, um Max Ernst und seine Werke zu entdecken. In der offenen Museumswerkstatt haben Groß und Klein jeden Sonntag die Möglichkeit, einfallsreiche Werke zu gestalten: Hier wird gerubbelt, gezeichnet, geklebt und gebaut. So entstehen Bilder und Objekte zwischen Traum und Wirklichkeit. Die Reihe „Tatü DADA“ lädt Kinder ab sieben Jahren dazu ein, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen. Mit Hilfe von Farbe, Ölpastellen oder Papierschnipseln schaffen die kleinen Künstler lustige Fantasiewesen oder stimmungsvolle Waldlandschaften. Zu einem ganz besonderen Erlebnis wird der eigene Geburtstag, wenn man ihn im Museum feiert. Wer mit seinen Freunden sein künstlerisches Talent entfalten möchte, ist herzlich eingeladen, mit den Techniken von Max Ernst zu experimentieren. „Ab zu Max!“ heißt die Veranstaltungsreihe, die in regelmäßigen Abständen ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm für Familien bietet: Originelle Konzerte, Lesungen oder Theateraufführungen lassen nicht nur Kinderherzen höher schlagen. Kinder, die das Museum selbstständig erkunden möchten, erhalten an der Museumskasse einen Rallye-Bogen.Wer die Fragen aufmerksam liest und die Werke genau betrachtet, kann so erfahren, wer Loplop ist oder wie viele Augen der Habakuk hat. Ein spezielles Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit Behinderung: In individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Führungen und Workshops bekommen die jungen Gäste einen Zugang zu dem faszinierenden Werk von Max Ernst. Schließlich runden differenzierte Angebote für Schüler und Lehrer das Programm ab: Gemeinsam mit den Museumspädagogen begeben sie sich auf die Spuren von Max Ernst oder lassen selbst fantastische Bildwelten und Mischwesen entstehen. Und damit in den Ferien keine Langeweile aufkommt, organisiert das Max Ernst Museum jedes Mal spannende Workshops.
Papst Johannes Paul der Erste
Erst seit 1980 gibt es das Goldene Buch in der Schlossstadt. Die erste Eintragung blieb dann auch einem prominenten Gast in Brühl vorbehalten: Papst Johannes Paul II., der im November Deutschland besuchte.
Weltkulturerbe Augustusburg
Bereits im 12. Jahrhundert besaßen die Erzbischöfe von Köln in Brühl ein Gut mit Wildpark. EXPRESS erzählt die Geschichte der Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust, die seit 1984 UNESCO-Welterbestätten sind.
Nächster Halt: Brühl
Sie ist der würdige Nachfolger des „Feurigen Elias“. Das war das Bimmelbähnchen, das früher durch Brühl fuhr. Und mit etwa der gleichen Verspätungsrate kann auch die Linie 18 aufwarten. EXPRESS fährt alle Stationen in Brühl ab.