Darauf haben die Bürger in dem nördlichen Stadtteil schon lange gewartet: Endlich bekommt Vochem eine neue Mitte: Der Thüringer Platz wird bei der Neugestaltung in seinem Zentrum autofrei. Gleichzeitig soll am Eingang nach Vochem ein zweiter Platz für die Bürger sowie zahlreiche neue Wohnungen entstehen. „Shared Space“ heißt das neue Zauberwort der Planer. Und bedeutet nichts anderes als gemeinsam genutzter öffentlicher Raum.
Alle Verkehrsteilnehmer sollen ihn gleichberechtigt nutzen können. An dem zur Dresdner Straße gelegenen Teil wird eine autofreie Mitte für die Bürger entstehen. Bis auf die dort stehenden Bäume, zwei lange Bänke und ausgewähltes Spielgerät soll der Platz frei bleiben, um möglichst viele Nutzungsmöglichkeiten zu bieten. An der Seite des Platzes werden die Autos in einer breiten Pflasterrinne in Schrittgeschwindigkeit vorbeigeführt.
Die Kostenschätzungen gehen übrigens von einer Million Euro Mehrkosten aus. Da auf dem Thüringer Platz Parkplätze wegfallen, befürchten Anwohner und Einzelhändler eine Parkplatznot im Kern des Stadtteils. Aber: Als Ersatz für die 55 wegfallenden Parkplätze auf dem Platz werden 143 neue geschaffen.
Papst Johannes Paul der Erste
Erst seit 1980 gibt es das Goldene Buch in der Schlossstadt. Die erste Eintragung blieb dann auch einem prominenten Gast in Brühl vorbehalten: Papst Johannes Paul II., der im November Deutschland besuchte.
Weltkulturerbe Augustusburg
Bereits im 12. Jahrhundert besaßen die Erzbischöfe von Köln in Brühl ein Gut mit Wildpark. EXPRESS erzählt die Geschichte der Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust, die seit 1984 UNESCO-Welterbestätten sind.
Nächster Halt: Brühl
Sie ist der würdige Nachfolger des „Feurigen Elias“. Das war das Bimmelbähnchen, das früher durch Brühl fuhr. Und mit etwa der gleichen Verspätungsrate kann auch die Linie 18 aufwarten. EXPRESS fährt alle Stationen in Brühl ab.