„Jedem Kind ein Instrument“: Dafür steht „JeKi“, das seit zwei Jahren bestehende Projekt der Stadt, das alle Brühler Grundschulkinder an die Musik und Kunst heran führen soll. Hauptakteure sind dabei die Lehrer der Kunst und Musikschule, die in enger Abstimmung mit den Kollegen der Grundschulen arbeiten.
In Gruppen von bis zu zwölf Kindern aufgeteilt, erhalten schon Erstklässler im Rahmen des Stundenplans Musikunterricht: Es wird gesungen und ein elementares Grundwissen über Musik vermittelt. Nach etwa acht Wochen werden die Kinder in ihren Gruppen für gut vier Monate mit einem bestimmten Instrument vertraut gemacht.
In dieser Zeit werden auch verschiedene Instrumente ausprobiert, bevor sich die Kinder für „ihr“ Instrument entscheiden. Im zweiten Jahr folgt der kontinuierliche Unterricht innerhalb der Instrumental- oder Kunstgruppe. Das Ziel ist das Mitspielen in einem Orchester, dazu führt auch der immer intensivere Unterricht in kleinen Gruppen. Am Anfang ist der Unterricht kostenlos, dadurch werden Kinder ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft an die Kunst und die Musik heran geführt.
Die Kunst- und Musikschule ist Ideengeber, Motor und in Kooperation mit den Grundschulen Organisator des Projektes. Die Personal und Sachkosten liegen bei rund 20 000 Euro pro Jahr
Papst Johannes Paul der Erste
Erst seit 1980 gibt es das Goldene Buch in der Schlossstadt. Die erste Eintragung blieb dann auch einem prominenten Gast in Brühl vorbehalten: Papst Johannes Paul II., der im November Deutschland besuchte.
Weltkulturerbe Augustusburg
Bereits im 12. Jahrhundert besaßen die Erzbischöfe von Köln in Brühl ein Gut mit Wildpark. EXPRESS erzählt die Geschichte der Brühler Schlösser Augustusburg und Falkenlust, die seit 1984 UNESCO-Welterbestätten sind.
Nächster Halt: Brühl
Sie ist der würdige Nachfolger des „Feurigen Elias“. Das war das Bimmelbähnchen, das früher durch Brühl fuhr. Und mit etwa der gleichen Verspätungsrate kann auch die Linie 18 aufwarten. EXPRESS fährt alle Stationen in Brühl ab.