Tiefschlag für den BSC: Nach dem Verlust der Regionalliga-Lizenz erhält der Verein jetzt auch keine Zulassung für die NRW-Liga. Grund: Liquiditätsengpässe und das vorläufige Insolvenzverfahren. Die Existenz des Vereins steht auf des Messers Schneide.
„Natürlich hätten wir uns etwas anderes gewünscht“, kommentierte BSC-Vize Bernd Lehmann die Entscheidung des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes (WFLV). „Doch es ändert nichts an den Grundvoraussetzungen.“
Damit meint der Löwen-Verantwortliche die drohende Insolvenz des Vereins!„Wenn wir es nicht schaffen, bis Mitte nächster Woche die finanziellen Probleme zu lösen, wird es in der nächsten Saison keine erste Mannschaft des BSC mehr geben“, beschreibt Lehmann die dramatische Situation des Clubs. Ob es den Rheinlöwen noch gelingt, dieses Schicksal abzuwenden, scheint unklar.
„Wir haben viele Gespräche geführt, aber bisher keinen Durchbruch erreicht“, so Lehmann. Kurzfristig fehlen dem Verein rund 150.000 Euro.
Sollte es gelingen, die Mittel aufzutreiben, hat der BSC zehn Tage Zeit, gegen die Nichterteilung der Lizenz Beschwerde einzulegen.
Es kann also sein, dass es für die Vereinsmitglieder bei der Mitgliederversammlung am 20. Juli im Roten Salon des Sportparks Nord nicht mehr viel für die Fans zu beschließen gibt. Wenn es ganz dumm läuft, könnte dann nämlich schon der Insolvenzverwalter das Ruder beim BSC übernommen haben. Das dürfte aber kein echter Bonner Fußball-Fan hoffen.
„Papa“ Jürgen Kohler hat mit BSC-Jungs Großes vor
Der Mann brennt für seine Jungs. Weltmeister Jürgen Kohler (46), der Donnerstag zum ersten Mal das Training der A-Jugend des Bonner SC leitete, nennt seine Spieler „Piraten“.
Weltmeister Kohler wird Trainer beim Bonner SC
„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Kohler, der mit unserer U 19 die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des BSC fortsetzen soll“, sagte Vorstandsmitglied Udo Bielke.
BSC: Kein Stich gegen FC Spich
Nach dem 1:0-Sieg gegen Deutz wollte das Team von Trainer Tomek Kaczmarek auch gegen den FC Spich von Beginn an Auftrumpfen. Doch das gelang nur phasenweise.