Empfehlen | Drucken | Kontakt21.02.2012 - 20:47 Uhr

Diskussionen im Netz: Bönnsches Motto macht nicht alle Jecken froh

Von JESSICA BACKHAUS und TANJA HEUSER
Riesig war die Freude bei Chor-Leiter Volker Kriegsmann nach der Ehrung durch den OB (rechts).
Riesig war die Freude bei Chor-Leiter Volker Kriegsmann nach der Ehrung durch den OB (rechts).
Foto: Thomas Banneyer
Bonn –  

Tatatata! Das bönnsche Motto für die kommende Session ist da. „Bönnsche Bröcke – drüver jöcke“ heißt der nächste närrische Schlachtruf. Doch das, was Melitta Klein, Präsidentin der „Bönnschen Mädchen“ vorgeschlagen hatte und vom Festausschuss für gut befunden wurde, kam nicht bei allen Jecken so gut an.

Auf Facebook gab’s gleich heiße Diskussionen. „Nicht der große Wurf“ oder „damit muss man erst warm werden“ hießen die ersten Kommentare.

Schaun mer mal. Bei „SimsalaBonn“ könnten sich die Narren verkleidungstechnisch auch gut ins Zeug legen – aber wer will schon als Brücke kostümiert sein? Doch kreativ wie die Bonner nun mal sind, wird sicher auch dieses sperrige Motto irgendwie „eingejeckt“.

Fröhlich ging jedenfalls diese närrsiche Session zu Ende. OB Jürgen Nimptsch zeichnete den Ludwigschor vom Bonner Beethoven Orchester mit dem Närrischen Löwen 2012 aus.

„Es war an der Zeit, dass der Ludwigschor diese höchste Auszeichnung für Musiker im bönnschen Fastelovend erhält“, lobte Nimptsch. Der Ludwigschor dichtet jedes Jahr ein närrisches Mottolied.

Zugleich war die Ehrung des jecken Chors im Gobelinsaal des Alten Rathauses auch der letzte offizielle Auftritt von Prinz und Bonna. „Wir hatten eine Super-Zeit und eine Super-Mannschaft. Der Rosenmontag gestern war einer der schönsten Tage in meinem Leben“, sagte Prinz Rainer sichtlich bewegt. Und seine Bonna Victoria ergänzte schmunzelnd: „Vergesst sämtliche Fitnessstudios, macht einmal die Woche einen Rosenmontagszug, das ist Workout genug.“

Etliche Lacher erntete unser Noch-Prinz Rainer Abels: „Ich hab’ heute Nacht noch geträumt, wie alle am Zochweg »Rainer, Rainer« rufen, und wer weiß, vielleicht wird ja auch das eine oder andere Kind, das jetzt in Bonn geboren wird, Rainer heißen.“

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