Einfach zauberhaft, dieser Rosenmontagszug! Petrus schickte pünktlich zur Mittagszeit et Sönnche nach Bonn, 230.000 Jecke feierten ausgelassen am Zochweg, 4.500 Teilnehmer als Fußgruppen oder auf den Wagen.
Klasse: So multi-kulti war der Zug schon lange nicht mehr. Holländische und englische Musikcorps, chinesische und bolivianische Tänzerinnen feierten mit. So bunt ist unser Bonn!
Was auch auffiel: Gesund wie nie war in diesem Jahr das Wurfmaterial. Neben den Tüten mit frischen geschnittenem Obst, die die Appelsine-Funke (Freunde und Familie von Prinz Rainer) unters närrische Volk brachten, gab es zum Beispiel von der Bonner Ehrengarde auch noch leckere und gesunde Müsliriegel.
Knapp drei Stunden nach dem Zugstart bahnte sich dann endlich für unseren Frucht-Prinz und seine Bonna Victoria der Höhepunkt des Tages an: Unter lautem Jubel ihrer Jecken bogen unsere Tollitäten auf ihrem stolzen Pfau auf den Marktplatz ein und deckten die Narren mit einem gigantischen Kamelle-Regen zu. Dreimol Bonn alaaf auf unser tolles Prinzenpaar!
Und auch Zugleiter Axel Wolf war rundum zufrieden: „Eine Punktlandung und ein wahres Meisterstück“, freut sich Wolf. „Ich habe während des kompletten Rosenmontagszuges keine Meldung seitens der Polizei oder der Rettungsdienste bekommen. Besser hätte es nicht laufen können. Besonders toll waren die bunten Menschenmassen, die uns mit glücklichen Gesichtern zugejubelt haben“, erklärt Wolf begeistert.
Dirk I. und Andrea I.: Um 13 Uhr sagten sie „Ja“
Beim Frühstück überrumpelt. „Wir wurden uns erst am Samstag vorgestellt und gefragt, ob wir diese Aufgabe zusammen übernehmen möchten“, verrieten die künftigen Regenten.
Gestatten, ich bin die neue LiKüRa!
Die künftige Regentin von Limperich/Küdinghoven/ Ramersdorf geht seit 1994 im Zug in einer Fußgruppe mit. Doch das echte Narren-Gen hat die Blondine von der Mama geerbt.
Bonner Jecke, kämpft für den Rosenmontagszug!
„Bei der Onlineumfrage der Stadt Bonn »Bonn packt´s an« gibt es den Vorschlag, Zahlungen der Stadt für den Rosenmontagszug zu streichen.” So geht’s nicht, meint Jürgen Klasen.