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Zwei Tage Schlussvorträge: WCCB-Plädoyer: Dicker Ordner vom Staatsanwalt

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Staatsanwalt Ulrich Stein.
Staatsanwalt Ulrich Stein.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Ein Mammut-Verfahren auf der Zielgeraden: Nach 103 Verhandlungstagen haben am Dienstag im ersten von drei WCCB- Prozessen die Schlussvorträge begonnen. Allein zwei Tage haben Staatsanwalt Ulrich Stein und sein Kollege für ihr Plädoyer reserviert.

Die Seiten des Vortrags sind nicht nummeriert, so Stein. Doch der dicke Aktenordner ist pickepacke voll. „Es wird lange gehen, sicher bis in den späten Nachmittag. Und am Mittwoch dann noch mal bis 14, 15 Uhr“, kalkulierte Stein.

Dann wollen die Staatsanwälte ihre Strafanträge für Ex-Investor Man-Ki Kim sowie seine Rechtsberater Ha Sung Chung und Wolfditrich Thilo (angeklagt wegen Betrugs, Bestechung und Beihilfe dazu) stellen. Donnerstag und Freitag halten dann die Verteidiger ihre Plädoyers.

Am Dienstag haben die Angeklagten das „Letzte Wort“. Anschließend hat die Kammer um Richter Dr. Jens Rausch acht Tage Zeit zum Nachdenken und Beraten, bevor am 6. März das Urteil verkündet wird.

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