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Wiever bützen gern Unser Oli macht den Bütz-Test

Bonn Alaaf! Die Ehrengardistinnen Janine (links) und Silke lassen sich von Igelstacheln nicht ins Boxhorn jagen.

Bonn Alaaf! Die Ehrengardistinnen Janine (links) und Silke lassen sich von Igelstacheln nicht ins Boxhorn jagen.

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Kuffner Lizenz

Bonn -

Keine Zeit zum Einigeln, Winterschlaf muss warten. Meine große Weiberfastnacht-Mission: So viele Bützer wie möglich absahnen. Letztes Jahr war ich in Düsseldorf auf Tour, wurde vom Frosch zum König geknutscht. Ergebnis damals: 18 Bützer in einer Stunde. Dieses Jahr ist die Mission kniffliger. Denn Igelstachel wirken auf jecke Wiever doch eher abschreckend. Oder?

Das Glück des Stacheligen: Direkt nach meiner Ankunft in Beuel erbarmen sich zwei echte Chef-Karnevalistinnen: Janine (16) und Silke (26) von der Bonner Ehrengarde haben ein Herz für Tiere. Schmatz-schmatz, schon sitzt der erste Doppelbützer. Es scheint sich schnell rumzusprechen, dass meine gefährlichen Stacheln in Wahrheit ziemlich flauschig sind.

In den ersten zehn Minuten schnellt mein Bütz-Konto auf acht. Vor allem artübergreifend kann ich punkten: flotte Bienen, fesche Froschprinzessinnen und eine bützfreudige Bärin lassen sich nicht zweimal bitten. Zwischenstand im Städteduell: Düsseldorf 18, Beuel 11. Und dann kamen die Hunnen...

Attila heißt zwar eigentlich Harry und kommt aus Unkel, seinen Clan hat der Hunnenkönig aber fest im Griff: „Weiber, antreten! Bütz-Schlange!“ Königsgattin Silvia eröffnet den Knutsch-Reigen, die ganze Sippe folgt. Mit sieben weiteren Bützern schafft Beuel den Ausgleich – was Hunnen-Harry natürlich nicht auf sich sitzen lässt.

Der Steppenkrieger spitzt den Schnäuzer und schmatzt mir auf die Wange. Tagessieg für die Beueler Jecken – auch wenn ich mir den entscheidenden Siegbützer womöglich etwas schöner vorgestellt hätte.