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Versuchter Raub in Remigiuskirche: Überfall auf Super-Oma: 30 Monate Knast

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So berichtete EXPRESS über den Überfall auf die 80-Jährige.
So berichtete EXPRESS über den Überfall auf die 80-Jährige.
Bonn –  

Nicht einmal im Haus Gottes war sein Opfer vor ihm sicher: Doch als Harry F. (56, Namen geänder) in der Remigiuskirche das Portemonnaie von Gisela M. rauben will, hat er die Rechnung ohne die 86-Jährige gemacht.

Die alte Dame schlägt den Angreifer in die Flucht, behält ihr Portemonnaie. Ins Gefängnis muss F. trotzdem.

Zweieinhalb Jahre Knast für versuchten Raub – das ist die Quittung, die der Obdachlose jetzt von der 4. großen Strafkammer bekam.

Am 21. November hatte er die 86-Jährige attackiert, die eben erst 700 Euro abgehoben hatte. Als F. sie um etwas Geld anbettelte, zückte die Seniorin ihre Geldbörse – F. schnappte zu. Doch Gisela M. krallte sich verzweifelt an das Lederetui, schrie laut um Hilfe. Harry F. flüchtete ohne Beute.

Den Überfall auf „Super-Oma“ M. hat der 56-Jährige (saß mit Unterbrechungen 25 Jahre seines Lebens im Knast) zugegeben.

Anders beim Überfall auf eine 80-Jährige am 9. Januar. Damals wurde die am Rollator gehende Rentnerin geschubst, anschließend trat ihr der Angreifer brutal ins Gesicht und machte sich mit ihrer Einkaufstasche davon. Darin: ihre Geldbörse mit gerade mal 28 Euro…

Ein Zeuge (22), der Harry F. von Obdachlosen-Frühstücken gut kennt, war sich sicher, den 56-Jährigen an seinen Klamotten als Täter erkannt zu haben. Das Gesicht des Flüchtenden habe er allerdings nicht gesehen, so der 22-Jährige.

Für eine Verurteilung wegen dieses Falles blieben der Kammer zu viele Zweifel. Richter Josef Janßen: „Die Konsequenz ist, dass auch einer, der es wahrscheinlich war, freizusprechen ist. So ist das nun mal.“

So blieb es bei den zweieinhalb Jahren für den Überfall auf M. Außerdem muss Harry F. in einer Suchtklinik eine Therapie wegen seiner Heroinabhängigkeit machen.

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