Die seit Dezember 2009 vermisste Heike B. (54) aus Pech ist gefunden - sie ist tot.
Waldarbeiter fanden am Montagnachmittag im Kottenforst bei Wachtberg eine stark verweste Frauenleiche. In der Gerichtsmedizin wurde nun bestätigt: Es handelt sich um die 54-Jährige aus Wachtberg-Pech.
Seit dem 19.12.2009 wurde nach Heike B. gesucht. Wenige Stunden nach ihrem Verschwinden um vier Uhr früh (ohne Geld oder Ausweis) hatte die Bonner Polizei eine erste große Suchaktion mit Spürhunden, Einsatzhundertschaft und einem Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera eingeleitet.
Damals herrschten winterliche Bedingungen mit Temperaturen von minus 15 Grad. Bei dieser und weiteren Suchaktionen wurde die Frau aber nicht gefunden.
Wie ist Heike B. nun gestorben?
Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass die Frau erfroren ist. Die Polizei sagt, es ergaben sich keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden beziehungsweise das Vorliegen einer Straftat.
Heike B. hatte in Berlin eine Zweitwohnung, pendelte regelmäßig an den Wochenenden nach Wachtberg-Pech. In dem noblen Wachtberger Örtchen, in dem auch Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) wohnt, hatten sie und ihr Mann ein elegantes Domizil. Das gut situierte Ehepaar lebte offenbar extrem zurückgezogen.
Kältefrei für die Schüler
Rhein-Sieg-Gymnasium: Wegen der total maroden Heizungsrohre und nicht vorhandener Wärmeisolierung konnte die Kälte durch Außenwände und alte Fenster in die Säle eindringen.
Erst Freispruch, bald lange Haft?
Die Angeklagte war 447 Tage aus dem Knast raus. Im Februar 2010 war die Multi-Millionärin Esther D. (56) in ihrer Villa mit einer Picasso-Schale erschlagen worden.
„Nils“ will jetzt mit den Ponys schmusen
Jungtier stand plötzlich auf Pferdehof. „Er will zwar offensichtlich nicht weg, und wir haben ihn alle liebgewonnen, trotzdem muss er in eine artgerechte Umgebung zu Artgenossen.“