Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Bonn
Die neusten Nachrichten und Berichte aus Bonn und Umland.

Empfehlen | Drucken | Kontakt

Urteil nächste Woche: 22 Jahre Knast für den „Matratzen-Mord“?

Staatsanwalt Robin Faßbender fordert 22 Jahre Knast für den „Matratzen-Mord“.
Staatsanwalt Robin Faßbender fordert 22 Jahre Knast für den „Matratzen-Mord“.
 Foto: dpa (Symbolfoto)
Bonn –  

„Lebenslang!“ Eindeutige Forderung von Oberstaatsanwalt Robin Faßbender im „Matratzen-Mord“-Prozess. Der Angeklagte habe zweimal kaltblütig gemordet.

Am 2. Februar 2012 soll der Mann (57) den Mitarbeiter (42) eines Bonner Matratzengeschäftes mit zwei Schüssen in Hinterkopf und Hals getötet haben.

Drei Wochen später erschoss er – laut Anklage - einen Familienvater (49): Der Mann aus Dernau saß in der Mittagszeit in seinem Auto auf einem Wald-Parkplatz, als die Todesschüsse fielen. Anschließend habe der Angeklagte den Geländewagen (Audi Q5) mit der Leiche nach Belgien gefahren und sie in der Nähe einer Talsperre bei Eupen „entsorgt“.

Gegenüber dem Gutachter Wolf Gerlich meinte der Angeklagte, er habe unter Verfolgungswahn gelitten haben. Das hält Faßbender für ein Manöver des Mannes, der im Oktober 2011 vom Bonner Landgericht bereits wegen Betruges zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war.

Gutachter Norbert Leygraf hatte ein „kurzzeitiges Wahngeschehen“ als abenteuerlich bezeichnet. Faßbender: Der Angeklagte habe die Psychose erfunden, weil er lieber einige Jahre in die Psychiatrie gehe als die drohenden 22 Jahre Knast abzusitzen.

Verteidiger Carsten Rubarth forderte Freispruch wegen Schuldunfähigkeit und Unterbringung in die Psychiatrie. Das Urteil fällt nächste Woche.

Auch interessant
Weitere Meldungen aus dem Bereich Bonn
Eine Geldstrafe bewahrt den 63-Jährigen Täter vor einem öffentlichen Prozess!
Verjüngungseffekt blieb aus
Bonnerin zahlt 3200 Euro für Liebes-Zauber

Auf dem Golfplatz hatte sie sich verguckt: Ilse K. (62, Name geändert) wollte den wesentlich jüngeren Markus T. bezirzen. Wirksame Hilfe versprach sich die Bonnerin von kabbalistischen Lebensformeln.

Ein Auto war im Hotel Jazeera Palace explodiert.
Abdirazak B.
Attentäter von Mogadischu gehörte wohl zu Bonner Islamisten-Szene

Der jüngste Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu mit 18 Toten soll auf das Konto eines Islamisten gehen, der einige Zeit in Deutschland gelebt hat. Sein Name: Abdirazak B.

Alfters Kämmerer  Nico Heinrich (32) zeigt von einer Amtsstube des Rathauses auf eine Unterkunft  für 60 Flüchtlinge, die gerade in direkter Nachbarschaft entsteht.
Ab Mitte September
Alfter: Flüchtlingsunterkünfte direkt neben dem Rathaus

Es wird eng! Immer mehr Flüchtlinge strömen nach Bonn und in die Region. Die Unterkünfte sind mehr als knapp. Deshalb werden Turnhallen in Schlafsäle umgebaut, Container vor Rathäuser gesetzt, Notbehelfe für vollbelegte Notunterkünfte geschaffen.

Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute:
FACEBOOK
EXPRESS Bonn on Facebook
Auf eine persönliche und individuelle Betreuung wird hier besonders viel Wert gelegt.

Für ein eigenständiges Leben auch im Alter sorgen in Köln die Seniorenhäuser der Cellitinnen zur hl. Maria.

Bonn-Galerien
Aktuelle Videos
Veedel und Regionen
Zur mobilen Ansicht wechseln