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Trotz miesem Wetter: Die Touristen lieben unser schönes Bonn

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Benjamin Brunner (42) mit Ehefrau Gail Arnold (39) aus Amerika: Die Beiden wohnen in Bremen und finden Bonn klasse, sind besonders von dem ehemaligen Regierungsviertel total beeindruckt.
Benjamin Brunner (42) mit Ehefrau Gail Arnold (39) aus Amerika: Die Beiden wohnen in Bremen und finden Bonn klasse, sind besonders von dem ehemaligen Regierungsviertel total beeindruckt.
Foto: Erhard Paul
Bonn –  

Das Siebengebirge vor der Tür, das Beethovenhaus in der City und die rheinische Lebensfreude im Herzen. Bonn hat viel zu bieten. Das merken auch immer mehr Ortsfremde. Die Übernachtungszahlen steigen rasant trotz des verregneten Sommers.

Von Januar bis Mai 2012 zählte das statistische Landesamt NRW 519372 Übernachtungen in Bonn. Das bedeutet einen Zuwachs von rund 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auffällig ist dabei die hohe Zahl ausländischer Gäste – sie stieg um 16,6 Prozent.

Ralph Job, Chef von City-Marketing
Ralph Job, Chef von City-Marketing

Vor allem der Mai sorgte für volle Hotelbetten und klingelnde Kassen. 132.750 Übernachtungen bedeuten einen Zuwachs von 9,4 Prozent gegenüber Mai 2011. Hier stieg die Zahl ausländischer Gäste um unglaubliche 56,5! Prozent.

Woher der Anstieg? Bettina Schmidt, Pressereferentin der Tourismus & Congress GmbH Region Bonn/Rhein-Sieg/Ahrweiler, erklärt: „Wir hatten im Mai vier Großereignisse: Rhein in Flammen, die Bonn-Börse, die UN-Klimakonferenz und die Drupa-Messe in Düsseldorf, da sind viele Gäste von Köln nach Bonn ausgewichen.“

Während Köln eine Messestadt sei, habe Bonn einen Tagungsschwerpunkt. „Wir haben eine Vielzahl an attraktiven Konferenzstätten“, so Schmidt. Das lockt Firmen und Geschäftsleute. Auch Hilton und Maritim bestätigen den Positivtrend.

Doch nicht nur Fleißige verschlägt es nach Bonn, viele kommen einfach, um es sich gut gehen zu lassen. „Es zeigt sich langsam, dass Bonn sich als Touristenstadt etabliert“, erklärt Ralph Job Geschäftsführer von City-Marketing. Mittlerweile würden sogar Leute aus Köln kommen, um sich die Stadt anzugucken. Viele Holländer würden in Bonn über Nacht bleiben.

„Da ist eine Aufbruchsstimmung unter den Gastronomen und Hotelbesitzern zu spüren. Es hat sich viel getan“, so Job. Allerdings gäbe es auch Probleme. Vor allem die Verkehrsinfrastruktur sei ausbaufähig.

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