Mächtig auf die Palme brachte die Politiker die Nachricht der Verwaltung, dass das Deutschlandfest die Stadt 288.000 Euro teurer kommt als geplant.
Zunächst müssen sogar 500.000 Euro freigegeben werden, erklärt Elke Palm vom Presseamt: „Wir haben Rechnungen in Höhe von 500.000 Euro zu begleichen. Einnahmen von 220.000 Euro stehen noch aus, also liegt der Fehlbetrag bei 288.000 Euro.“
Doch so mir nichts, dir nichts wollte die Politik das Geld nicht freigeben. Die Verwaltung musste nachsitzen, aufdröseln, wo Mehrkosten entstanden sind.
Eine Beschlussvorlage für die Ratssitzung listet auf: 40.000 Euro muss die Stadt an das Land (war in Vorkasse getreten) zahlen, weil anders abgerechnet wurde als besprochen, Steuervergünstigungen flöten gingen. Außerdem wurden über 200.000 Euro weniger an Sponsorengeldern generiert als geplant. Der restliche Fehlbetrag entstand durch zusätzliche Verkehrssicherung und mehr Securitypersonal.
Trotz allen Unmuts sind sich die großen Fraktionen einig: Das Geld wird zähneknirschend freigegeben. „Es kann nicht sein, dass Dienstleister auf ihren Rechnungen sitzen bleiben“, stellt CDU-Fraktionschef Georg Fenninger klar.
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