Bonn - Horror-Fund auf dem Landgrabenweg. Ein Passant entdeckte gegen 8 Uhr einen Toten, der kopfüber in einem Gulli steckte!
Nur noch seine Turnschuhe guckten raus. Nach EXPRESS-Informationen handelt es sich um Sebastian G. (†22, Name geändert), dem der Schlüssel seines teuren Nissan Coupès (350 Z) in den Abfluss gefallen war.
Ein Familienvater, der seine Tochter zum Kindergarten bringen wollte, hatte die Leiche gefunden. „Ich dachte zuerst, da liegen nur Schuhe. Doch dann sah ich, dass da noch Beine dranhingen“, erzählt er geschockt.
Sebastian G. - am Abend vor seinem grausigen Tod war er offenbar noch mit einem Kollegen etwas trinken.
Danach passierte das Unfassbare! Auf dem Landgrabenweg fiel Sebastian G. sein Schlüsselbund in den Gully am Gehweg. Er kniete sich auf den Boden, hob das Gitter weg, beugte sich in den Schacht, um den Schlüssel rauszufischen. Dabei muss er das Gleichgewicht verloren haben...
G. fiel kopfüber in den engen Gully - so tief, dass wohl seine Nase und sein Mund gerade so in das Regenwasser reichte, das sich auf dem Gullyboden gesammelt hatte. Denn die Obduktion ergab: Sebastian G. ertrank!
Weil die Unglücksstelle von parkenden Fahrzeugen, unter anderem dem Anhänger einer Fahrschule verdeckt wurde, fand man seine Leiche erst Stunden später.
"Wir gehen von einem tragischen Unglücksfall aus“, sagt Polizeisprecher Christian Gräßler. "Es gibt keine Hinweise auf Fremdverschulen."
Der Tod des jungen Mannes sorgte allgemein für Entsetzen. Eine Anwohnerin: "Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht." Und auch Mitarbeiter der Stadt standen kopfschüttelnd vor dem schmalen Gulli-Gitter: "In solchen Fällen kann man uns doch anrufen. Wir holen den Schlüssel dann raus."
Autofahrer prügeln sich auf offener Straße
Raue Sitten in Ippendorf: Zwei Autofahrer (21 und 60) gerieten nicht nur in einen Streit, sondern ließen auch noch die Fäuste fliegen.
1,99 Euro für eine Flirt-SMS
Mit einer neuen fiesen Masche zockte ein Bonner Betrüger mehrere Frauen ab. Zwei Opfer des betrügerischen SMS-Flirtdienstes erstatteten aber Anzeige.
Waffenhändler bezahlte Drogen mit Patronen
Tagsüber verkaufte er Revolver und Gewehre, doch nach Geschäftsschluss versorgte sich der 20-jährige Juniorchef eines Waffengeschäftes mit Drogen. Den Stoff zahlte er dann mit scharfer Munition aus dem Geschäft!