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Tolle Bilder: Rumms! Hier fällt das Rathaus in Narrenhand

Bonn -

Begleitet von den Bonner Stadtsoldaten, kommen sie um die Ecke: von der Remigiusstraße auf den Marktplatz. Prinz Dirk und Bonna Andrea werfen einen Blick auf die Jecken, dann auf die zu erstürmende Bredderbud – das Alte Rathaus.

Wie immer herrlich das Geplänkel vor der Erstürmung mit dem OB und Ex-Bonna Anja Pohl aufseiten der Rathausverteidiger.

Die Stadtsoldaten haben zur Unterstützung Ex-Prinz und Kabarettist Andreas Etienne (empfiehlt der Streitmacht des OB, ihre Bleistifte als Dübel fürs marode Stadthaus zu benutzen) sowie Abordnungen des Vereins Bonn-La Paz und der Bönnschen Chinese mitgebracht. Die führen einen tollen Drachentanz auf.

Um 15.20 Uhr lässt Stadtsoldaten-Kommandant Ralf Wolanski zum finalen Angriff blasen, um 15.22 Uhr überwinden Prinz und Bonna mit ihrer Equipe die Rathaustreppe und entmachten Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch bis Aschermittwoch. Um 15.23 Uhr jubelt Prinz Dirk den rund 2.500 Jecken auf dem Marktplatz zu: „Es war höchste Zeit, dass die Narren die Regentschaft übernommen haben. Lieber Jürgen, du hast jetzt Pause!“

Kaffeebecher statt Kölschstange, Thermoschuhe statt Cowboystiefel und Wollmütze statt Clowns-Hötche ist die Devise bei den Bonnern. Zwar bei herrlichstem Sonnenschein, aber knackig-kalten Temperaturen um den Gefrierpunkt, die den Jecken wegen des eisigen Windes noch viel kälter vorkommen, frieren die Jecke ordentlich. Viele gehen zügig heim oder in die nächste warme Kneipe, nachdem die Prinzenfahne über dem Rathaus gehisst ist.

Nach dem Rathaussturm (schon in den letzten beiden Jahren schickte Petrus den Eroberern Sonnenschein) soll das Traum-Karnevalswetter leider nicht bis zum Zoch Montagmittag (Start um 12 Uhr) halten. donnerwetter.de sagt dicke Wolken bei um die 0 Grad voraus.