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Streit geht weiter : Flüchtlinge in Turnhallen – jetzt protestiert der Landessportbund

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Die Turnhalle in Holzlar war die erste – bis Juni sollen 21 Bonner Sporthallen mit Flüchtlingen belegt werden. 

Foto:

Schwaiger

Bonn -

Bis Ende Februar erhielt die Stadt einen Aufschub. Doch ab dem 29. Februar wird mit der Mehrzweckhalle Schmittstraße die siebte Bonner Sporthalle mit Flüchtlingen belegt.

Seit der Ankündigung der Stadt, bis Juni sämtliche großen Sporthallen Bonns für die Unterbringung zu benötigen, ist der Stadtsportbund auf dem Baum.

Jetzt erhält er moralische Unterstützung vom Landessportbund NRW. Dessen Präsident Walter Schneeloch betrachte die Lage in Bonn „mit Sorge“.

Man sei erschrocken über die „überfallartige Ankündigung“ der Bonner Stadtverwaltung. Seine Position machte er in einem Schreiben an OB Sridharan deutlich.

SSB-Vorsitzender Michael Scharf freut sich über die klaren Worte des LSB. Scharf: „Es gibt in NRW keine andere Stadt, die so rigoros mit ihren Vereinen umgeht.“ 

Mittwochabend möchte der SSB mit seinen Mitgliedervereinen auf einer außerordentlichen Versammlung beraten, wie man weiter vorgehen will.